Ahem - habe ich Indianer da Mitspracherecht oder nicht? Koenntest Du mir bitte mein Reservat zeigen?
Ich fände es besser, wenn die Flüchtlingsmassen ihre Verhältnisse daheim selbst regeln würden und lebenswerte Heimaten schaffen könnten.
D'accord. Schaffe die EU-Agrarpolitik ab und Du hast "bluehende afrikanische Landschaften" noch "vor morgen frueh".
Aber Not kennt kein Gebot!
Doch. Selbst Not kennt Gebot.
Und wir haben doch eine ganze Menge Heimathasser hier.
Es gibt immer wieder geplante Auswanderung. Ich war auch lange im Ausland und werde es immer wieder sein. Das hat doch mit Heimathass nichts zu tun.
Gott bewahre uns davor, dass alle, die jetzt nach hierher draengen, schon zuhause Heimathasser waren. Was sollen die hier erst werden???
Da könnte man doch die Plätze tauschen.
Das eine ist frewillig, das andere Zwang. Kaum vergleichbar. Ich bin nicht ins Ausland vor jemanden geflohen, sondern habe das jeweils reichlich vorbereitet und vor allem: ich lag dem Ausland nie auf der Tasche!
Gerade wir Deutschen sollten doch wissen, dass selbst Wirtschaftsflüchtlinge nicht zu verurteilen sind. Wir haben es nicht anders gemacht.
Aha, wir sind bei den Indianern in die Sozialsysteme eingewandert??? Waere mir neu. Die ersten Siedler ("Pilgrim Fathers"), ja, die haetten ohne anfaengliche Hilfe der Ureinwohner nicht ueberlebt. Selbiges gilt auch fuer die meisten hier Ankommenden. Aber das ist kein Geschaeftsmodell auf Dauer. Als der letzte Indianer im Reservat oder tot war und der letzte Bueffel abgeschossen, haben die nachrueckenden Siedler, ausser vom den dortigen Ressourcen, von ihrer Haende Arbeit gelebt. Und noch Geld nach Deutschland oder Irland geschickt.
Wir sind die größte Gruppe in Amerika.
Mitnichten. Das waren noch ganz andere Kerle.
Heute gibt es halt andere Vorzeichen. Amerika hatte Platz und Bedarf,
Aha, Platz und Bedarf. Wenn nicht, macht's auch nix, oder wie?
wir
Wer ist "wir"? Ich nicht.
heute in Deutschland eher nicht.
Gemessen an Staaten wie wahrscheinlich Singapur oder Japan koennte man schon noch zusammenruecken. Aber eben nur, wenn der Dazu-Rueckende sich selbst ernaehren kann. Sein eigen Haus baut. Die arbeitsteilige Wirtschaft um eine Faehigkeit mehr bereichert. Etc. Aber auch dort braeuchte ich ein Visum. Und krakeele nicht herum und fahre kostenlos schwarz Bahn. Zerstoere keine Shinto-Schreine. Noch mehr Beispiele gefaellig?
Aber das kümmert die nicht. Und es wird auch gehen (müssen), irgendwie.
Nein, es geht eben nicht. Das ist Pfeifen im Walde.
Es geht nicht an, dass Regierungen Menschen ins Land holen, die bereits woanders untergekommen waren, ohne die Betroffenen ("uns") vorher (!!!) zu fragen.
Und: dabei kann man nicht einfach 50%+ bei Wahlbeteiligung von, sagen wir, 34% (= 17% "Zustimmung") zugrunde legen. Das muesste schon ein Zweidrittel-Entscheid sein, wie bei wichtigen Verfassungsaenderungen usw.
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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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