Die "Nur-Frage", ein ewiges Statement

Fleet, Tor zum Harz ex NL, Sonntag, 30.08.2015, 14:50 (vor 3799 Tagen) @ Balu2222 Views

Hallo Balu,

(...)


Ich komme zum Schluß. Es ist schön sich zu echauffieren und raus
zulassen, was einem stinkt, was man nicht gut findet, doch geht es vielfach
an des Pudels Kern vorbei. Einziges Ziel und, das wäre es m. E. wert, sich
ausschließlich darauf zu konzentrieren, muß es sein, eine Strategie zu
entwickeln, wie DE/BRD seine Besatzer los werden kann. Mit Gewalt und
Aufständen ist das m. E. nicht hinzubekommen. Die Frage ist „nur“, wie
ist das anzustellen?

ich denke, dass sich diese Frage sehr viele stellen, besonders hier.
Widerstand zwecklos? Im Endeffekt lese ich für meinen Teil im Hintergrund zunehmend das Gefühl zwischen Wut und Resignation heraus.

Auch wir hier betreiben eine Art "Zeit totschlagen", mit Sicherheit auf höchstem intellektuellem Niveau, weil jeder sich diese "Nur-Frage" stellt. Zum Thema Aufklärung ist auch alles gesagt, außer dass ständig weitere Mosaiksteinchen hinzu kommen. Wir drehen uns im Kreis. Es bindet Energie.

Für meinen Teil stellt sich dahingehend bereits eine erhebliche Ermüdung ein. Andere ziehen weg oder stellen ihr Schreiben ein, es gibt welche, die hauen dann aus lauter Frust auf die eigenen Reihen ein mit einer dieser "W-Fragen".

Manchmal stelle ich mir diese vermeintliche Elite vor, wie sie Schenkel klopfend in ihrer illustren Runde sitzt; man nennt es gerne mal Gipfel. Hier mitlesend, hämisch grinsend und denkend "auch wenn ihr noch so schlau seid, wir müssen uns nicht mal mehr verstecken ... wir sche... euch zu und ihr Dämel schaut auch noch nach oben."

Nur damit bekommen wir immer noch keine Antwort. Verlieren uns wieder in Nebendiskussionen über das Warum und Wieso oder "hätte würden können." Der Thread entwickelt sich ja gerade während meines Schreibens hier entsprechend.

CM's heitere Resignation ist mittlerweile auch nicht mehr so lustig.

Dann haben wir da noch solche Heilsverbrecher (kein Schreibfehler) wie bspw. WE. Verspricht den Messias, legt sich sogar auf ein konkretes Datum fest. Glaubt er allen Ernstes, dass das heilige Kaiserreich anders mit seinen Untertan umgeht? Warum sollte es? Der möchte wohl gerne ein Fürst werden. Die bekannte Aufklärerfront in ihren Blogs liefern immer nur neue Fragen mit ihren Einlassungen, schafft Empörung.


Ich geb's ja zu, ich bin gefrustet.
Täglich fällt einen diese schei... Propaganda an, auf allen Kanälen. Man kann weder Radio hören noch TV gucken, im Kino wird statt Langnese-Eis der Flyer für mehr Toleranz für keine Toleranz verteilt. In Kindergarten und Schule wird man mit Genderschwachsinn geflutet und ich persönlich habe zusätzlich noch die ZaSt (Zentrale Aufnahmestelle) in 3 km Luftlinie vor der Nase. Die Kämpfer sehe ich jeden Tag und kann mich nicht entziehen, tanz mir meinen Namen und die Integration herbei.

Daher wäre endlich mal eine Linie in dieser "Nur-Frage" für mich und bestimmt für uns alle hilfreich. Abhauen und Wegziehen ist hier nicht der probate Weg. Warum soll man das Land seiner Eltern und Trümmerfrauen verlassen?

Nur wem soll man böse sein, der eigenen Trägheit, den instrumentalisierten Sylanten oder Flutlingen, den willfährigen Volksvertretern?

All diese Analysen bringen nichts, wenn man daraus keine konkrete Maßnahme ableiten kann.


LG Fleet

--
"Das ist schön bei den Deutschen: Keiner ist so verrückt, dass er nicht einen noch Verrückteren fände, der ihn versteht." (H. Heine)


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