Ich lebe nicht so lange

Dirk-MV, Punta Cana, Donnerstag, 27.08.2015, 19:30 (vor 3802 Tagen) @ Leisereiter4472 Views

... Was spricht also
dagegen, wenn sich Rassen vermischen. Wenn es biologisch möglich ist,

ist

das sogar natürlich.Betrachtet man die Entwicklung des Homo sapiens,
scheint es sogar natürlicher, immerhin begann diese Evolution ja mal

an

einem Punkt.
Ob in Europa in ein paar Jahrhunderten schwarze, gelbe, oder karierte
Menschen wohnen, ist eigentlich auch egal, oder?.


Mir ist es nicht egal.

und meine Urururururgroßenkel können leben wo und wie sie wollen, die Bettpartner und Nachbarn schreibe ich ihnen auch nicht vor. Wie schaffst Du es, so alt zu werden, daß es Dich noch selbst betrifft?

... immerhin begann diese Evolution ja mal an
einem Punkt.


Ja, damit begann sie. Ob es klug ist, die Evolution, soweit sie die
Spezies homo betrifft, rückgängig zu machen?

Wieso wird etwas rückgängig gemacht, wenn man seine lange verschollenen Brüder und Schwestern wieder trifft? Es könnte ja auch eine gottgewollte Vielfalt entstehen. Vererbungslehre ist nicht dasselbe wie Wasserfarben zusammenkippen. Ich weiß wovon ich rede, meine Kaninchen sind niemals gleichfarbig.

Oder, falls du religiös bist (vielleicht wirst du es noch, wenn du
persönlich zu intensiv bereichert wirst):

Warum hat Gott
1. nach Afrika südlich der Sahara schwarze kraushaarige Menschen gesetzt,

2. nach Ostasien schlitzäugige mit glatten schwarzen Haaren und
3. nach Europa weiße, mit verschiedensten Augen- und Haarfarben?

Und warum hat ER diese drei Lebensräume durch weite Wüsten, hohe
Gebirgszüge und tiefe Meere getrennt, sodass die unterschiedlichen
Menschen-Unterarten sich tatsächlich viele Jahrtausende lang kaum
vermischen konnten?

ER hätte sie ja umgekehrt hineinsetzen können. Oder sie auch gleich
vermischen können, zum braunen Einheitsmenschen.

Weil Gott allwissend ist. Er hat den Menschen in den jeweiligen Gegenden gezeigt, daß man göttlich angepasst ganz passabel leben kann. Er hat ihm auch die Neugier gegeben und die Geschicklichkeit, diese Neugier zu befriedigen. So erfanden die Menschen mit göttlichem Wohlwollen die Rasierklinge, um das Krausßhaar zu rasieren, Schuhe und Kleidung, um sich gegen Staub, Hitze und Kälte zu schützen. Und siehe da, es war gut.

Dann lehrte Gott den Menschen, unter der Erde nach Erzen zu suchen und als der Mensch nach langer Zeit herausfand, daß man mit plattgeklopften Erzklumpen mehr machen konnte, als seinem Nachbarn den Kopf abzuschneiden, erfand er Telefon, Schiff und Flugzeug, um das Land hinter dem Horizont zu erkunden. Und siehe, er konnte mehr von Gottes Schöpfung sehen und Handel mit seinen wiedergefundenen Verwandten treiben. Und es war gut.

All das war Teil von Gottes Wiedergutmachung. Gottes Lieblingsgeschöpf ist , wie wir alle wissen, die weiße Frau. Und die war seit Anbeginn unzufrieden mit Adam,man denke nur an die Geschichte mit dem Boskopf. Nun , dank seines gottgegebenen Erfindungsreichtums schuf der Mensch Fahrzeuge namens Seelenverkäufer und Schlauchboot. Die Meere konnten überwunden werdenn und die weiße Frau bekam endlich ihren etwas gruselig wirkenden schwarzen Stecher.mit dem sie mehrheitlich zufriedener ist als mit dem blässlig wirkenden Adamnachfolger. Beweise dafür findet man zu tausenden im Internet. An den weißen Mann hat er auch gedacht und ließ ihn das Flugzeug erfinden, mit dem dieser nach Asien zu den süßen Kleinen (oder waren es die kleinen Süßen?) fliegen konnte. Selbst die asiatischen Männer bekamen ihre Wünsche erfüllt, Unterhosenautomaten und Mangas.

So lebten alle glücklich bis ans Ende Ihrer Tage

Hat ER sich was dabei gedacht, oder ist ihm das einfach "passiert"? Hat ER
damit einen Fehler gemacht, den wir klugen Menschen, die wieder mal klüger
sein wollen als ihr Schöpfer, korrigieren müssen?

Wer bin ich schon, Gottes Wege zu ergründen? Vielleicht hat er ja gewürfelt? Aber wie schon der Streitwagenschmied von Gottes jüngster Streitmacht sagt:
Nichts ist unmöglich.

--
Der wahre Feind eines Mannes ist Zweifel.


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