Helmut Palmer, Remstal-Rebell, rotiert vermutlich im Grabe - in memoriam, Entwickler des Oeschberg-Palmer-Schnittes ...
Palmer: ... Ich habe es lange nicht glauben wollen, aber inzwischen scheint es mir plausibel, dass die Geldleistungen für Asylbewerber in Deutschland so hoch sind, dass sie für viele ein Anreiz sind, herzukommen.
Das sagt Boris Palmer, Tübingens GRÜNER Oberbürgermeister. Es scheint, als wären nicht alle GRÜNEN lernresistent.
Der Waldzerstoerer Boris glaenzt ja weder als Geistesgroesse, noch, was den politischen Mut seines Vaters angeht.
Helmut Palmer, den ich aufgrund eines Klienten einmal ganz fluechtig kennenlernen durfte, aber ansonsten viel von ihm hoerte, war sicher als Gatte und Vater ein anstrengender Mann. Denn er legte sich permanent mit allem politisch an, was sich ihm in den Weg stellte. Und wenn nicht, stellte er ihm nach ... Seine Frau hat ihn mehr als einmal nach Kurzstrafen oder Ingewahrsamnahmen aus dem Knast abholen duerfen.
Andererseits hat er sich wie wenige um die Natur verdient gemacht, anders als sein Sohn, der Naturschutzgebiete zerstoert, um Strom zu verbrauchen (denn Windkraft liefert netto ja nichts, d.h. er belastet nicht nur die Natur, sondern in summa auch noch die Strombilanz).
Er ist der Weiterentwickler des Oeschberg-Baumschnitts, auch als Autor hervorgetreten (vgl. das "Original", ein Video "Oeschberg-Palmer-Schnitt für Obstbäume, Schnittkurs Teil 1, Theorie" hier), und es waere dem "alten" Palmer im Traum nicht eingefallen, um einer politischen Karriere willen, sich, ausgerechnet in Tiebenga, an eine naturzerstoererische Partei heranzuschleimen.
Im Gegenteil, er kandidierte, meist gleich mehrfach, in verschiedensten Gemeinden um's Buergermeisteramt, und erzielte fast stets Achtungserfolge, die die alteingesessenen Parteibonzen Aemter kostete oder ihnen zumindest den Angstschweiss auf die Stirn trieb.
Aus einem Hinterzimmer-Gespraech nach einer gemeinsamen Wahlveranstaltung, an der Palmer und die SPD- und CDU-Kandidaten teilnahmen und wo sie sich auf einen Abschieds-Umtrunk trafen:
Der CDU-Kandidat (und, wie ich glaube, Noch- oder Schon-Burgermeister): "Diese Wahlkampfzeit ist immer so anstrengend, und zuhause haengt der Haussegen schief."
Darauf Palmer im breitesten Dialekt: "Ach, hoer' doch auf, ich kandidiere gleichzeitig in vierzig Gemeinden - und bin mit meiner Frau auch nie einig." (250 Kandidaturen in 30 Jahren)
So war er, der Helmut, und diese Schuhe sind einfach zu gross fuer einen Sohn.
Helmut Palmer, Du Remstal-Rebell, R.I.P., Du liebtest Deine Heimat noch, und sei froh, dass Du das nicht mehr miterleben musstest ...
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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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