Meine Vermutung mit Eldorado Gold
Damit diese Diskussion nicht in die falsche Richtung geht. Ich weiß zwar nichts Genaues über die Vorgänge in Chalkidiki, aber ich kann mir gut vorstellen, dass es sich ähnlich wie in RO abspielt.
In RO ist jede Investition sicher, - lediglich diese Art von Investitionen, die auf Plünderung der Bodenschätze hinausläuft, und/oder mit Umweltschäden verbunden ist, - da gibts seit einigen Jahren Protest dagegen. Obwohl - im Ölgeschäft ist die ÖMV drinnen (obwohl im Produktionsland RO bei einem monatl. Einkommen von 300 € der Liter Diesel ca. 1,20 € kostet und in Österreich nur 1 €), und im Gasgeschäft die EON, die sich genauso unverschämt mit ihren Preisen verhält und ständig erhöht. Aber da gibts eigentlich keine Proteste.
Wo es heiß hergeht, das ist zum einen die Ausbeutung der Goldvorkommen in Rosia Montana, und gegen die Anfänge der Probebohrungen für Fracking.
Hier kommt der immense Profit der kanadischen Goldfirma ins Spiel, wobei ganze Dörfer umgesiedelt werden sollen und die Ausbeutung des Goldes mit giftigen Chemikalien wie Cyanid betrieben werden soll. Dagegen gabs gewaltige Proteste, - und Johannis, - der anfangs viel versprach, - kommt wg. seiner Passivität zunehmend in die Schußlinie.
https://en.wikipedia.org/wiki/Ro%C8%99ia_Montan%C4%83_Project
(gibts leider nur in englisch, - ist aber gut beschrieben)
Dazu kritische Seiten, z.B.:
http://www.neuerweg.ro/praesidialberater-fuer-klaus-johannis-fragwuerdiger-kandidat-nr-3/
Das im link zu sehende Plakat resp. der Text im Zusammenhang mit der fragwürdigen Person des Herrn Ungureanu, lautet übersetzt:
"Der Landesverrat wird in Gold aufgewogen"
"Ungureanu ist mit dem Kanadier verbrüdert"
"Laßt Rosia Montana nicht sterben"
"Die Menschen sind wichtiger als das Gold"
Sollte - was ich nicht weiß - das Problem in GR genauso (oder ähnlich) gelagert sein wie in RO, - was aber zu vermuten ist, - dann ist mir die "Unsicherheit" dieser Kapitalanlage schon klar.
Ein etwas älterer Bericht darüber:
http://www.profil.at/ausland/griechenland-linksregierung-goldmine-5491258
Deswegen ergibt sich auch die divergierende Richtung zwischen Sylvia und Bernadette. Sylvia fragt nach der Sicherheit der Investitionen in GR, - die ich mir schon als abgesichert vorstelle, - da letztlich europäisches Recht dort greift. Wenn es sich aber um umstrittene Projekte handelt, die von der Bevölkerung nicht akzeptiert werden, dann kann das - ähnlich wie in RO - anders aussehen. Das wird aber nichts mit Flughäfen oder anderen Verkäufen zu tun haben, - da gehen die Uhren anders.
Insofern hat Bernadette teilweise recht, mit der Frage, was Chalkidiki mit den Flughäfen und den anderen Verkäufen zu tun hat. Es ist zwar genauso eine ausländische Investition resp. ein Verkauf griechischen Eigentums an Ausländer, - aber es ist aufgrund der Problematik in der Bevölkerung anders gelagert, insbesonders wg. der dabei zu erwartenden Umweltschäden.