Im (Brau-) Gerstenbereich...
Ich frage mich schon seit Wochen, warum Monsanto auf kosten des
Glyphosatrenommee zulässt, dass deren Hauptprodukt für die GVO-Pflanzen:
Round-up-Ready Soja, Mais, Erdnuss, ....
das hat wahrscheinlich wirklich hiermit zu tun:
Dann las ich dass für Glyphosat in vielen Ländern die Patente auslaufen
und somit das angestammte Preisniveau gefährdet ist
oder wollen sie Glyphosat gegen die Wand fahren, weil sie ein
Ersatzprodukt in der Entwicklung haben?
Ich denke nicht, da sich Glyphosat derzeit sehr stark etabliert hat.
Beispielsweise ist es möglich, und erlaubt, Getreide kurz vor der Ernte "abzutöten" also absterben zu lassen. Dabei reifen die Körner etwas schneller aus, womit die Ernte z.B. vor Schlechtwetterphasen eingebracht werden kann, statt ein höheres Risiko eingehen zu müssen.
In fundierten medienbeiträgen
wird auch schon darauf verwiesen, dass derzeit die Exportindustrie der
Hauptnutznießer der billigen Agrarpordukte wie Fleisch und Milch ist.
Beispiele?
Letztendlich hängt sowieso an jeder industriellen Produktion der Erdölsklave,
Ich frage mich nun, ob man derzeit dabei ist dies aufzubauschen, um eine
starke Lobby für TTIP,... zu gewinnen. Nach dem Motto: uns steht das
Wasser bis zum Hals, das Russlandembargo (böser Putin!) hat das noch
weiter verschärft, und als letzte Chance stellen wir uns von der
Bauernverbandsseite hinter TTIP.
TTIP:
Ein gemeinsamer Markt bewirkt, dass Druck auf die "unwirtschaftlich" Handelnden des anderen Partners ausgeübt wird.
Und viele der "demokratisch gewählten" Entscheidungsträger der EU stimmen dem insgeheim zu. Viele Wissenschaftler auch ("Was soll an einer GMO Tomate so gefährlich sein? Gene? Muhaha!!")
Beispielsweise würde nach TTIP die Agrarindustrie so unter Druck geraten, dass sie kurz darauf gezwungen wäre ebenfalls GMO zu verwenden.
Also erst TTIP, dann "völlig unerwarteterweise" Probleme mit der (nicht nur) Agrarwirtschaft, und schon bald ist mittels plumper Argumente jedem Wähler klar: Wir brauchen auch GMO!
Ich bin außerdem überzeugt, dass spätestens nach einigen Jahren die meisten größeren Brauereien (von wichtigeren LM Zweigen mal ganz abgesehen) umsteigen würden.
Die Teppichetage herrscht. Der Rest läuft mit Werbung, Gesetzgebungszwang und Wirtschaftspolitik.
Endlich kann man dann dem Verbrauchernutzvieh erklären, dass es sowohl seinen Job, als auch seine guten Lebensmittel als auch seinen freien Willen genommen kriegt.
An dieser Stelle wird die Debatte um TTIP wohl bereits vergessen sein.