Was passiert derzeit mit Glyphosat? TTIPP?
Ich frage mich schon seit Wochen, warum Monsanto auf kosten des Glyphosatrenommee zulässt, dass deren Hauptprodukt für die GVO-Pflanzen:
Round-up-Ready Soja, Mais, Erdnuss, ....
derzeit von den Grünen für deren Wahlkampf gegen die Agro-Industrie verwendet werden kann. Vor allem im Hinblick auf TTIP, TESA, u.a..
Dann las ich dass für Glyphosat in vielen Ländern die Patente auslaufen und somit das angestammte Preisniveau gefährdet ist:
http://www.deutschlandradiokultur.de/streit-um-glyphosat-ist-auch-ein-hersteller-streit...
Nun ist für mich die Frage: will Monsanto den Fokus auf die Zuschlagstoffe/Formulierungshilfsmittel wenden und damit ihr Produkt stärken oder wollen sie Glyphosat gegen die Wand fahren, weil sie ein Ersatzprodukt in der Entwicklung haben? Aufgrund der vorliegenden GVO-Pflanzen und dem geleisteten Enwicklungsaufwand vermute ich demnach Ersteres.
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Des Weiteren ist mir aufgefallen, dass derzeit eine große Diskussion um Grundwasser, Nitrat, Gülle usw. herrscht. In fundierten medienbeiträgen wird auch schon darauf verwiesen, dass derzeit die Exportindustrie der Hauptnutznießer der billigen Agrarpordukte wie Fleisch und Milch ist. Die Last hat die heimische Bevölkerung mit Gestank und vor allem der Gülle.
Ich frage mich nun, ob man derzeit dabei ist dies aufzubauschen, um eine starke Lobby für TTIP,... zu gewinnen. Nach dem Motto: uns steht das Wasser bis zum Hals, das Russlandembargo (böser Putin!) hat das noch weiter verschärft, und als letzte Chance stellen wir uns von der Bauernverbandsseite hinter TTIP.
Was meint Ihr, sollen die Landwirte die nützlichen Idioten spielen?
GrüßeD