Oh, ich vergaß. Du als Augenzeuge kannst uns natürlich aus erster Hand berichten
"Aber Gimbutas hat in ihrem Werk durchaus darauf hingewiesen , dass
bereits die BANDKERAMIKER, die ab 5.500 v. Chr. Europa neolithisch
kolonisierten, bäuerliche Rinderhirten waren, die nicht davor
zurückschreckten, Menschen des Alten Europa, die sich der beabsichtigten
Landnahme widersetzten, mit Stein-Äxten die Schädel einzuschlagen."
Ja, das ist eben göttliche Eingebung wie die Bibel.
Da die Bandkeramiker nicht über eine Schriftkultur verfügten, genau so wenig wie Gott, so kann die Bibel eben nur aufgrund göttlicher Eingebung entstanden sein, genau wie deine Kenntnisse über die Bandkeramiker.
"Das nicht-kriegerische "Alte Europa" des Paläolithikums und des
Epipaläolithikums gab es also nur bis zur Immigration der Bandkeramiker,
die als erste Einwanderer den Frieden störten. Dies hat Gimbutas durchaus
richtig gesehen und beschrieben. Nachgewiesen ist heute ferner, dass die
Kurgan-Populationen, die als organisierte Equiden-Streitwagen-Krieger nach
Europa eindrangen, erst wirklich kriegerische Gesellschaften begründeten.
(vgl. Die Erfindung der Götter, S. 394 ff. )"
Ich halte Analogien für besser
Es ist unbestritten, dass erst die Europäer Feuerwaffen nach Amerika brachten. Sie hatten eben einen Entwicklungsvorsprung.
Die Indianer zögerten jedoch nicht, diese auch gegeneinander anzuwenden, sobald sie ihrer habhaft wurden.
Nicht richtig ist dagegen, dass erst die Europäer Gewalt nach Amerika gebracht haben. Die Indianer waren durchaus lange vor Eintreffen der ersten Europäer in gewalttätige andauernde und einen hohen Bluttzoll fordernden Auseinandersetzungen untereinander verwickelt.
Insbe4sondere die matrilinearen Stämme der Huronen waren dafür berüchtigt.
Die Kurgan-Populationen hatten natürlich mit der Zähmung des Pferdes auch einen enormen Entwicklungsvorsprung.
Was berechtigt jedoch zu der Annahme, dass die Rinderhirten friedlicher waren?
Gruß Mephistopheles
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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc