Freiheit und Souveränität statt Demokratie
Was wir brauchen, ist eine Form der Direkten Demokratie .. d.h. eine
breitgestreute Machtverteilung unter allen, nun mündig gewordenen
Bürgern.
Wenn Du wüßtest, wie sehr Du mir aus der Seele sprichst!
Dennoch darf ich auf etwas hinweisen: Volksabstimmungen haben nichts mit Demokratie zu tun, sie sind das genaue Gegenteil davon.
Unsere Lage ist auch deshalb so verzwickt, weil jede, noch die kleinste Verbresserung zugunsten der Völker nur in diametralem Gegensatz zur Demokratie erfolgen kann, einem System, das die meisten immer noch ehrfürchtig anbeten und mit dessen Begrifflichkeiten sie die Wirklichkeit betrachten, beschreiben und erklären.
Vielleicht wäre es besser, sich endlich von allem zu lösen, was Demokratie heißt?
Über kurz oder lang landet man in einem fürchterlichen begrifflichen Verhau, weil zwei Definitionen von Demokratie im Umlauf sind: die eine, rein repräsentativ, die andere, mit Plebisziten.
Da aber Demokratie nie etwas anderes sollte, als das Volk von allen Entscheidungen auszuschließen, schlage ich vor, diesen Begriff auf den Müll zu werfen oder ihn nur noch in abwertenden Zusammenhängen zu verwenden wie etwa Kommunismus oder Nationalsozialismus.
Mit diesen beiden Gesellschaftsformen gehört die westliche Demokratie auf eine Stufe gestellt. Kommunismus, Nazismus und Demokratismus sollte man als eine Art Dreifaltigkeit totalitärer Herrschaft betrachten.
Anstelle von Demokratie wäre es vielleicht ein Beitrag zu mehr Klarheit, in Zukunft von Volkssouveränität zu reden.
Monterone