Danke für die Rückmeldung! Hört sich ja gut an!
Hallo Stiller Leser,
so weit habe ich es noch nicht gebracht.
Ich glaube weiter, daß ich nicht bestimmte Bakterien (die Urlösung) aus Japan einfliegen lassen muss, damit mein Garten in Schuß ist.
Genau das denke ich auch. Allerdings ist es heutzutage wohl ziemlich schwer, aufgrund der vielen Umweltgifte und auch sonstigen Beschädigung der Natur, noch Fleckchen zu finden wo es alle lokalen Bakterien/Mikroorganismen gibt, die für einen wirklich guten Boden vorhanden sein müssen. Für einen einfachen Komposthaufen wollte ich guten Waldboden verwenden. Aber im Wald in der Nähe gab es für mich nicht so wirklich einen Unterschied zum Boden im Garten. Ob da im nahen Wald auch schon mal gekalkt wurde und wie oft und ob da schon Harvester und/oder anderes Gerät durchgefahren sind weiß ich leider nicht.
Außerdem habe ich meinen ersten Heißkompost angesetzt, zum Bodenimpfen nach Elaine R. Ingham. 1 Kubikmeter, das ist ein Haufen Zeug, der ganze Garten ist blankgefegt. Er erwärmt sich leider nicht richtig, bisher nur 40°, irgendwas stimmt noch nicht.
Ich kenne da bisher auch nur die Theorie. Vielleicht hilft ja ein bischen Brainstorming weiter?
Wurde der Kompost gut gewässert?
Wurde das Kompostmaterial gut/fein gehäckselt?
Ist das Kompostmaterial eine Mischung aus allem (hoffentlich ohne Gifte, Antibiotika etc.)?
Ist das Material schon älter, d.h. ist es beispielsweise schon kräftig verpilzt, d.h. aufbereitet?
Das Verroten von Rinde/Holz geht leichter wenn ein bischen Stickstoff (Urin, Gesteinsmehl(?)) dabei ist, weil die dazu nötigen Mikroorganismen/Pilze wohl Stickstoff brauchen.
Wurde der Kompost bewegt? Besser wohl nicht, damit die Mikroorganismen in Ruhe arbeiten können.