Schweizer Steuerzahler müssen sich für die Stabilität bezahlen lassen

pigbonds, Freitag, 31.07.2015, 09:07 (vor 3828 Tagen) @ Apostroph3398 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 31.07.2015, 09:22


Gold, Euro, Yen und USD tragen zu den enormen Verlusten bei. Werden die
Negativ-Zinsen von derzeit 00.75 % doch noch erhöht?


Mein Gott, Franken!

Der Franken ist mehr Ausdruck von fiskalischer Disziplin als von Notenbanker-
Geschick - und diese Disziplin wird vom Markt berücksichtigt, also sollte
sich der Schweizer Steuerzahler bezahlen lassen, mit entsprechenden Negativzinsen, die dann
an Bund und Kantone ausgeschüttet werden können und so den Steuerzahler entlasten.

Was ich aber befürchte, ist, dass die SNB bei der Erhebung des Negativzinses zu
zögerlich vorgeht und die Steuern deshalb nie gesenkt werden.

Bezeichnend ist, dass es keine Stimmen in der Schweiz gibt, die diesen Zusammenhang
zu verstehen scheinen (jedenfalls mir nicht bekannt) und wir Steuerzahler deshalb
um unseren Anteil beschissen werden.

Ironischer Weise ist gerade das Gegenteil zu erwarten und die Ausschüttungen drohen
gekürzt zu werden, d.h. statt dass der Steuerzahler entlastet würde, muss er noch
zusätzlich bezahlen, damit jene, die ihre Kohle sicher auf der Bank haben wollen,
weiterhin auf Kosten des CH-Steuerzahlers subventioniert werden und nicht den vollen
Preis der Stabiliät bezahlen müssen. Die Subvention des Sparers ist natürlich ebenfalls
eine Subvention der Banken.


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