eben nicht

Falkenauge, Donnerstag, 30.07.2015, 11:06 (vor 3829 Tagen) @ politicaleconomy1002 Views

... wenn eine Großbank frisch und frei heraus sagt:

"Die Gewinne streiche ich ein, bei Risiken und Verlusten kann ich
leider nicht selber haften, da ich sonst das ganze System mit in den
Abgrund reiße.

Das muß schon der Steuerzahler übernehmen. Ich bin so frei. Und
übrigens, hohe Staatsschulden sind gar nicht gut, kürzt bitte die
horrenden Renten."

Freiheit WOVON nochmal genau?

Die Bankster handeln eben in Wahrheit innerlich ebenso wenig frei wie irgend ein anderer Gangster frei handelt, sondern unter dem unbewussten inneren Zwang ihrer egoistischen Habsucht. Sie sind innerlich nicht frei, sondern getrieben.

Und äußerlich haben sie die Möglichkeit so frei zu handeln, das man aber richtiger willkürlich nennen muss, weil ihnen der Staat rechtlich die Möglihkeit des Unrechtes einräumt, also ein Gangster dem anderen hilft. Willkür im Rechtsleben führt zur Aufhebung der Gleichheit und zur Ausbeutung. Und damit haben wir es ja in großem Maße zu tun.

Man muss also immer zwischen innerer und äußerer Freiheit unterscheiden. Freiheit ist immer Freiheit von innerem oder von äußerem Zwang. Das habe ich in dem verlinkten Artikel herauszuarbeiten versucht.


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