Gar nicht so schwer

Brauer, Montag, 27.07.2015, 21:01 (vor 3830 Tagen) @ Domac1748 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 27.07.2015, 21:05

Jeder, der wie ich, einen Grundkurs in BWL zu bewältigen hat, obwohl man doch lediglich etwas über die Führung eines Betriebes wissen wollte...
weiß, dass eine solche Preisobergenze die Produzentenrendite schmälert, aber dafür aber die Konsumentenrendite erhöht.
Aber: "Langfristig, hä, wie?!?!"
Deshalb beeinhalten die meisten Studienfächer eben genau diesen "Grundkurs" (und zeigen den Vogel ggü. den Studenten).
Alle anderen "vertiefen" den Blödsinn dann halt noch einige Jahre.
Und man darf nicht vergessen: Der Akademiker, der da heilen Geistes raus kommt, wird freiwillig niemals nicht bedeutsam wirken.
Hat das eigentlich mal jemand volkswirtschaftlich durchgerechnet?
Also, dass jedes System die Leute die es durchschaut haben, ohne (besonderen) Nutzen verwaltet?

Zwar wird das mit der BWL Klausur eher nichts, aber ich ich weiß:
Diese Rechung ist ohne die (Wohnungs-)Produzenten gemacht, die sich, wie du sagst, so lange nicht kümmern, bis es sich für beide Marktteilnehmer wieder "rentiert", also auf dem "vorgegebenen" Preisniveau.
Dabei wird halt der vorher dagewesene Lebensstandard aufgegeben werden müssen.
Ist der Preis sogar dafür zu niedrig, gibt es halt Leerstand.
Oder auch nicht, weil in aller (ausgebombten) Welt Leute sind, die diese auch zum Selbstverwaltungspreis akzeptieren würden. Jedenfalls bis die Wohungen hin sind. Dann werden die Bewohner solange nach Steuergeld des Nachbarn fragen, bis es da statt Steuergeld nur noch andere "Gutmütigkeiten" abzuholen gibt.

Das soll übrigens kein Apell an die Hausbesetzer sein.
Diese kritisieren ja gerade, dass so etwas auftritt (wegen böser Kapitalisten, die nichts verdienen wollen). Im Unterschied zu staatlich gelenkten Wirtschaften tritt das Problem aber außerhalb dieser weniger(!) auf.
Schaut euch mal Halle an.


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