Mailadresse: pay.pal@konten-registrierungsabgleich.com (oT)

Vatapitta @, Montag, 27.07.2015, 12:03 vor 3829 Tagen 9213 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 27.07.2015, 12:46

Moin moin,

hier der Text der phishing Mail:

"Logo
Ihr Account wurde eingeschränkt

Guten Tag, Vorname Nachname! Der Zugriff auf Ihren Account wurde vorrübergehend eingeschränkt, da Sie sich in letzter Zeit zu oft von verschiedenen IP Addressen aus eingelogt haben. Dies geschieht automatisch, da uns die Sicherheit unserer Kunden am Herzen liegt um Sie effizient vor Missbrauch schützen zu können. Um Ihr Konto weiterhin uneingeschränkt nutzen zu können, bestätigen Sie bitte mit einem klick auf den unteren Button, dass Sie der rechtmäßige Besitzer dieses Accounts sind und validieren Sie Ihre Daten.

button
Nach der Bestätigung wird Ihr Account sofort wieder freigeschalten damit Sie auch weiterhin erfolgreich unseren Service nutzen können.
Wir danken Ihnen vielmals für Ihr Verständniss und hoffen Sie bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen.Viele GrüßeIhr Team von PayPal

Bitte antworten Sie nicht auf diese E-Mail. E-Mails an diese Adresse werden von uns nicht gelesen. Ummit einem Mitarbeiter unseres Kundenservice zu sprechen, loggen Sie sich in Ihr PayPal-Konto ein undklicken Sie unten auf "Kontakt".Copyright 1999-2015 PayPal. Alle Rechte vorbehalten.PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A.22-24 Boulevard RoyalL-2449 Luxembourg"


Ich werde mir für paypal eine Mail ohne Klarnamen zulegen.
Das dürfte das Problem sein. - Danke!


VG Vatapitta

--
Chronisch sind die Schmerzen dann, wenn der Doktor sie nicht heilen kann. http://www.liebscher-bracht.com/

Mittlerweile gibt es auch personalisierten Spam

NaturalBornKieler ⌂ @, Nördliches Norddeutschland, Montag, 27.07.2015, 12:19 vor 3829 Tagen @ Vatapitta 8350 Views

Immerhin wurde ich mit korrektem Vor- und Nachnamen angeschrieben. Wurde
paypal gehackt? Oder tummeln sich Trojaner auf meinem Macbook Air?

Hallo Vatapitta,

weder noch. Mittlerweile sind viele Mailadressen mit vollem Namen im Umlauf. Es reicht ein einziges Datenleck irgendwo auf der Welt, durch das der Zusammenhang zwischen deiner Mailadresse und deinem Vor- und Nachnamen durchgesickert ist. Diese Daten gehen dann rum bei den Spammern. Das Datenleck muss nicht unbedingt bei PayPal liegen. Wie immer streuen die Spammer ihre Mails breit, und da es viele Paypal-Kunden gibt, werden schon viele Treffer dabei sein.

Also, eine persönliche Ansprache reicht schon lange nicht mehr als Kriterium dafür, dass es sich nicht um Spam handelt. Die vielen Rechtschreibfehler sind vielleicht noch eines, aber irgendwann werden die Spammer auch das im Griff haben. Es hilft nur noch Hirn einschalten, bevor man auf einen Link in einer Mail klickt oder einen Anhang öffnet.

Glückauf
NBK

--
Dieses Posting wurde ohne Verwendung von Beleidigungen oder persönlichen Angriffen erstellt. Falls diese gewünscht sind, damit das Posting besser in den derzeitigen Grundton des Forums passt, werden sie gern nachgereicht.

Richtig - Tipp für Unsichere

Rybezahl, Montag, 27.07.2015, 12:29 vor 3829 Tagen @ NaturalBornKieler 8398 Views

Das ist alles richtig, NaturalBornKieler.

Es ist immer besser den Browser separat zu öffnen, die Adresse (paypal.de) direkt einzugeben, dann direkt einloggen und schauen, was tatsächlich der Fall ist.

Solche Informationen erscheinen dort mit Sicherheit auch. Zur Not den Support kontaktieren.

Keine Links in der Mail anklicken. Links aus der Mail nicht kopieren und im Browser einfügen!

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Es ist schon sehr schwierig geworden

Sundevil @, Montag, 27.07.2015, 12:31 vor 3829 Tagen @ NaturalBornKieler 8245 Views

Das Problem:
1. Die Emails sind schon sehr gut geworden und manchmal sind sogar die Emailaddressen der Attacker extrem paypal ähnlich. Beispiel "paypa1.com"
2. Oft verlieren Lieferanten nicht nur Namen, sondern auch Adressdaten!
3. Wenn man eine Nachricht bekommt, dass man etwas bestellt hat, und nur noch die Lieferadresse bestätigen soll, dann hat man schon eine gewisse Motivation nachzuhaken.
4. Die meisten mobilen Endgeräte laden die Links aus emails nach. Sie bestätigen also die Phishing Versuche des Attackers und fordern weitere Attacken heraus.

All das, weil man den Leuten die Möglichkeit nimmt, die Message headers zu lesen.

Je weniger die StartUps zu wissen bekommen, desto weniger kann ge-cloud werden, notfalls mit denen keine Geschaefte machen

Leserzuschrift @, Dienstag, 28.07.2015, 13:17 vor 3828 Tagen @ NaturalBornKieler 7048 Views

An meinem falsch geschriebenen Vornamen erkenne ich den "personalisierten Spam", der bei mir reinkommt, meist sofort.

Ich habe die Angewohnheit, moeglichst wenig von mir preiszugeben, hier bei Online-Bestellungen. Der Vorname wird naemlich bei mir dann kreativ gestaltet, ist ja heutzutage so, dass kein Mensch mehr alle kennt, geschweige denn, da immer klar weiblich/maennlich? deuten kann (anderes Thema).

Leider zwingen mich diese Schlaumeier von Web-Programmierern inzwischen zur Angabe des korrekten Straßennamens (wird gleich online geprueft), obwohl ich da bei einer Tischbestellung nicht erkennen kann, wie das mir und meiner Dame zum Nutzen gereichen soll? Bei Telefonnummer-Zwang gebe ich halt 12345... ein. Aber die Adresse eines unbeteiligten vor's Loch schieben? Das moechte ich nicht machen. Ich lass es dann auch einfach mal, haben sie eben Pech gehabt.

Ich kann in einem Fall anhand meines fehlerhaft eingetragenen Vornamens das Leck identifizieren. Und dazu verifiziert: Verursacher hat sich nobel geoutet!

Gestern kam wieder eine qualitativ recht gut gemachte Droh-Mail 'rein mit ZIP-Anhang über die angebliche Auflistung meiner Aussenstaende, Anwaltskosten und Gebuehren. Wirklich gut gemacht. Wer, vielleicht gestresst, draufklickt ("Ja spinnen die!?"), hat wohl schon verloren.

Der Verursacher mailte mir (Hut ab!) dies (gekuerzt):

Sehr geehrter Herr ******,

Die ****** GmbH & Co. KG bedauert mitteilen zu müssen, dass wir Opfer eines Hackerangriffs geworden sind.
Hierbei wurden Teile der Kundendaten entwendet.

Die Lücke in der verwendeten Software wurde umgehend ausführlich untersucht und geschlossen,
so dass das Risiko ähnlicher zukünftiger Hackerangriffe minimiert wurde.

Nach den Erkenntnissen von ****** sind folgende Kundendaten betroffen:

--Name
--Vorname
--Email-Adresse
--teilweise Hashes der Passwörter (codierte Passwörter), welche den Zugang zu unserem Shopsystem betreffen

Weitere Daten wie Bankverbindungen, Paypal oder Kreditkartendaten sind nach Erkenntnissen von ****** nicht betroffen.
Dennoch möchten wir Sie bitten, die Bewegungen auf Ihren Bank- und Paypalkonten genau zu beobachten und unautorisierten
Lastschriften sofort zu widersprechen.

Auch wenn die Passwörter nicht im Klartext entwendet wurden, empfehlen wir Ihnen, das Passwort für unseren Shop
vorsichtshalber zu ändern.
Des Weiteren empfehlen wir Ihnen, sollten Sie die zur Anmeldung bei ****** benutzte Email-Adresse auch anderweitig
verwenden, hiermit verbundene Passwörter vorsichtshalber zu ändern.

Es kann zu sog. Phishing-Mails kommen, in denen Kunden mit Vorname und Name direkt angesprochen werden.
Auch wenn diese Mails durch die direkte Ansprache zunächst authentisch wirken, sollten Sie keinesfalls angehängte
Dateien öffnen oder enthaltene Hyperlinks im Browser aufrufen.

Ein deutlicher Hinweis auf nicht authentische Emails sind oft Rechtschreibfehler und Anhänge im Zip-Format.
Wir bitten Sie, genau auf die Dateiendung zu achten (verdächtige Endungen: .zip, .exe, .bat, .com).
****** sendet ihren Kunden nur Dateien im PDF-Format (Endung .pdf) und fordert Kunden auch nicht auf,
ihre Bankdaten auf Seiten einzugeben, die nicht zur Domain ****** gehören.

Sollten Sie aufgefordert werden, die Seite Ihrer Hausbank oder eines Zahlungsanbieters aufzurufen,
verwenden Sie keinesfalls den in der Email mitgelieferten Link oder öffnen Anhänge, die Sie nicht erwarten würden.

Die ****** GmbH & Co. KG bedauert diesen Vorfall und entschuldigt ****** [es folgen umfangreiche Angaben zu Geschaeftsfuehrer usw]

Juengst hatte ich beim Blut-Abnehmen eine fuer mich endlich heitere Unterhaltung mit den zwei Schwestern. Die wollten unbedingt wissen, warum ich meine neue tolle elektronische Gesundheitskarte ablehne, sogar klage (anderes Thema) und bestaerkten sich wechselweise in ihrer Ueberzeugung absolut entspannt zu sein (nach deren Ueberzeugung im Gegensatz zu mir) "Hast Du was zu verbergen?" "Nee, Du?" "Nee, ich ooch nich, Hihi", worauf ich sie bat, doch mal die Hosen runterzulassen, ich wolle sehen, da war ploetzlich Ruhe. Was hab ich gelacht :-)

Fazit: DIe "Ich-Hab-Nix-Zu-Verbergen"-Mitmenschen ziehen den Rest mit, ich glaube, da gibt es kaum Rettung. Wie oft muss ich mich z. B. erklaeren, warum ich meine Handy-Nummer nicht jedem dahergelaufenen Zahnarzt gebe ... <img src=" />

Gruss
Hannes

PS: Genau das ist das Problem bei der elektronischen Gesundheitskarte: Alle machen mit, ist ja "Pflicht". Ich sage: Die geplante Telematik-Infrastruktur wird "ausgeraubt" werden, dass wir uns noch wundern werden. Das Konzept kann gar nicht sicher sein, geht nicht, niemals! Abgesehen davon, dass ich nicht moechte, dass mein Masseur und meine Betriebsaerztin (bzw. dann auch Chef) da alles mitlesen duerfen und ich dann gar nix mehr erfahre (elektronischer Arztbrief - an mir vorbei). Zweite Arztmeinung? Arztwechsel zwecks Tabula Rasa? Denkste! Alles bald nicht mehr moeglich. Der feuchte Traum der Snowden-Ex-Kollegen: Lebenslange Gesundheitsnummer, dazu Steuernummer ... - alles ordentlich beim "Bankbeamten" abgespeichert fuer den Zugriff des Einwohnermeldeamtes (Vermieters?). Das ist mein Problem, was ich da habe. Und die inzwischen ueber eine Milliaerde Ausgaben dafuer an u. a. Bertelsmann-Tochter ... ohne jeden Nutzen bisher fuer die Kassenpatienten, die das bezahlt haben :-(

Es ist am besten, Paypal Accounts zu schliessen

Sundevil @, Montag, 27.07.2015, 12:21 vor 3829 Tagen @ Vatapitta 8715 Views

Momentan gibt es eine richtige Welle ähnlicher mails. Viele sind so gut gemacht, dass man stutzig wird.
Zahlreiche Online Shops von Lieferanten wurden kompromittiert, was dazu führt, dass Betrüger einen grossen Datensatz haben und immer wieder versuchen an die Paypal Daten zu gelangen. Praktisch muss man sich fragen, welcher Online Shop noch nicht geknackt wurde.

Mir sind persönlich Fälle bekannt, bei denen es mehrere Phishing-attacken innert einer Woche gab. Ein Autozulieferer war anscheinend schon so genervt, dass er eine Tonbandansage zu dem Thema hatte, da die besorgten Paypal Account Besitzer angebliche Bestellungen rückgängig machen wollten.

Komischerweise hörten die Phishingemails mit der Paypal Accountschliessung auf. Aus Sicherheitsgründen empfehle ich daher die sofortige Schliessung des Accounts. Vor allem dann, wenn man ihn nur selten benötigt.

Bitcoin ist leider noch nicht so verbreitet, aber wesentlich sicherer, da es keine Rolle spielt ob der Lieferant gehackt wurde.

Entschuldigt die Rechtschreibfehler. Ich bin mit dem Ipad unterwegs und das kann kein Deutsch.

Die Verlinkungen in der Email angucken ;)

HansMuc, Montag, 27.07.2015, 12:28 vor 3829 Tagen @ Vatapitta 13228 Views


"Logo
Ihr Account wurde eingeschränkt

Guten Tag, Vorname + Nachnahme! Der Zugriff auf Ihren Account wurde
vorrübergehend eingeschränkt, da Sie sich in letzter Zeit zu oft von
verschiedenen IP Addressen aus eingelogt haben. Dies geschieht automatisch,
da uns die Sicherheit unserer Kunden am Herzen liegt um Sie effizient vor
Missbrauch schützen zu können. Um Ihr Konto weiterhin uneingeschränkt
nutzen zu können, bestätigen Sie bitte mit einem klick auf den unteren
Button, dass Sie der rechtmäßige Besitzer dieses Accounts sind und
validieren Sie Ihre Daten.

button: Jetzt loslegen


Wenn Du die Maus über den Button "Jetzt loslegen" bewegst (NICHT
draufklicken ;)
, dann sollte bei Deinem Mailprogramm (wie z.B.
Thunderbird) der tatsächliche Link sichtbar werden (z.B. links unten).

Wenn der Link nach http://blah.blah.xyz.ru/blahblah.php geht, dann ist es
eine Abfisch Mail, welche Dich auf eine gefälschte PayPal Webseite lotsen
will, damit Du dort brav Deine Zugangsdaten eingibst.

Bzw. verpasst Dir die Webseite bei einem Besuch evt. einen netten Trojaner,
welcher dann den Rest erledigt.

Wenn xyz.ru oder so -> Email vorsichtig [[freude]] löschen.

Ansonsten direkt (nicht über die Email, sondern über Deine Bookmarks)
bei PayPal einloggen und sehen, ob alles in Ordnung ist.

Grüße
HansMuc

konten-registrierungsabgleich.com ;)

HansMuc, Montag, 27.07.2015, 14:11 vor 3829 Tagen @ Vatapitta 8004 Views

http://konten-registrierungsabgleich.com geht zu einer nicht konfigurierten Webseite.

Ich schätze mal, dass ein Klick auf "Jetzt loslegen" Dich auf irgendetwas wie
http://konten-registrierungsabgleich.com/blah/paypal.php geführt hätte.

Gefährlich sind auch Adressen wie z.B.
a) http://paypal.com.blah.blah.ruhacker.ru/paypal.php

oder noch schöner:
b) http://paypal.com.%62%6c%61%68.%62%6c%61%68.%72%75%68%61%63%6b%65%72.%72%75/paypal.php

a) ist übrigens gleich b) und beide gehen zum Server ruhacker.ru/...

Original PayPal Server Namen (die Zeichenfolge direkt vor dem ersten
Schrägstrich von links gesehen) enden auf paypal.com/... oder paypal.de/...

Wenn so komische Zeichenfolgen mit '%' Zeichen auftauchen, dann lieber nicht
auf den Link drauf klicken ;)

Also am sichersten immer nur über die Bookmarks einloggen oder den
Servernamen direkt im Webbrowser eintippen, aber nicht über einen Email Link
gehen.

Und darauf achten, dass es eine gesicherte Webbrowser Verbindung ist
( https:// und nicht http:// )

Grüße
HansMuc

Leserzuschrift: Mailwasher

HansMuc, Montag, 27.07.2015, 16:24 vor 3828 Tagen @ Vatapitta 7785 Views

Eine Leserin des Forums hat eine Software names Mailwasher als Email Spam Filter empfohlen.

Ich gebe das einfach mal so weiter.

---------
hi,
das problem ist leicht geloest. mailwasher installieren. der vorteil dabei ist, dass alle mails zunaechst auf dem jeweiligen server bleiben. man kann in ruhe jede mail vorher ansehen und auch den header einer mail. hier stellt man bereits fest, woher die mail kommt. ausserdem hat das programm einen selbstlernenden algo. wird eine mail als spam identifiziert, clickt man dies im programm an- fertig. alle mail, die von dieser mailadresse, bzw. website kommen werden dann in rot markiert.
have fun
suann
----------

Grüße
HansMuc

Warum so kompliziert? ..........

ottoasta @, Montag, 27.07.2015, 18:05 vor 3828 Tagen @ HansMuc 7538 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 27.07.2015, 18:09

.......ich verwende Thunderbird und habe den so eingestellt, dass beim Abholen von Mails grundsätzlich nur die Kopfzeilen kommen.

Daran plus der Absenderadresse sehe ich, was da dahinter steckt.
Und wenn ich einen 'Betreff' nicht kenne und den auch nicht angeschrieben habe, wird diese Mail gleich auf dem Server gelöscht.
Punk. Aus, gnadenlos!
Bisher habe ich noch nie eine wichtige Mail versäumt!
Denn meine Kunden bzw. Lieferanten haben immer einen vernünftigen Betreff, der mir was sagt.

Da ist Thunderbird wirklich gut!
Ob andere E-mail Programme das auch können, weiß ich nicht. Thunderbird kann aber vieles, bin sehr zufrieden damit.

Otto

--
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.
Tolstoi

Sicherheits-Tipp

software-engineer @, Montag, 27.07.2015, 19:48 vor 3828 Tagen @ Vatapitta 7546 Views

hier der Text der phishing Mail:

[...]

Um möglichst wenige Phishing-Mails zu erhalten, sollte man auch sein Browser-Verhalten überprüfen und absichern: Viele Benutzer haben eine Menge praktischer Browser-Erweiterungen installiert, die unter Umständen unbegrenzte Datenmengen (darunter eben auch Email-Adressen) abgreifen können, was bis hin zum Auslesen der Webcam (!) und zum Zugriff auf private Daten (!) gehen kann! Hier kann man sich informieren, auf welche Daten Browser-Apps und Browser-Erweiterungen zugreifen können:

https://support.google.com/chrome_webstore/answer/186213?hl=de

Dabei ist zu berücksichtigen, dass Benutzerdaten nicht nur direkt aus den im Browser angezeigten Webseiten sowie aus den darin eingegebenen Benutzerdaten abgegriffen werden können, sondern auch mittels VERKNÜPFUNG solcher Daten aus mehreren Webseiten gewonnen werden, die der Benutzer nacheinander besucht. Man nennt diesen Vorgang der Datengewinnung aus der Verknüpfung verschiedener Datenquellen "Data-Mining".

Mein Tipp für Chrome-Benutzer: Verwendet für sicherheits-relevante Webseiten (Tele-Banking, Eingabe von Mail-Adressen usw.) immer den "Inkognito"-Modus. In diesem Modus werden keine gespeicherten Cookies aus vorherigen "sessions" ausgelesen und es sind normalerweise keine Browser-Erweiterungen aktiv. So kann man schnell den Inkognito-Modus in Chrome aufrufen (in Windows):

• Link oder Bookmark rechts anklicken und auf "Link in Inkognito-Fenster öffnen" klicken

• Eine Programmverknüpfung zu Chrome irgendwo ablegen (Desktop, Toolbar) und in den Eigenschaften der Verknüpfung bei "Ziel" am Ende ein Leerzeichen eingeben und dann "-incognito". Damit wird beim Öffnen dieser Verknüpfung immer Chrome im Inkognito-Modus geöffnet.

Ich hoffe, dieser Tipp kann dem Einen oder Anderen zu mehr Sicherheit verhelfen ...

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