Das erinnert mich an den Kohlepfennig ...

CrisisMaven ⌂, Mittwoch, 22.07.2015, 16:40 (vor 3836 Tagen) @ sensortimecom2932 Views

In den siebziger Jahren diskutierte ich mal mit einem Politiker ueber u.a. die Erhaltung der Arbeitsplaetze im ruecklaeufigen Kohlebergbau.

Nordamerikanische Kohle kostete z.T. nur ein Viertel. (Wenn jemand wissen will, warum nie Geld fuer Infrastrukturauasbau- und gar -erhalt da ist: das Geld steckt in Kohle, die man mit Gold aufwiegen koennte. Die Liste ist sehr lang und reicht, anders als keynesianische Wirtschaftstheorien, voellig zur rechnerischen Erklaerung des Zustandes unserer Infrastruktur aus.)

Ich hatte mitbekommen, dass die "Sicherung" eines Arbeitsplatzes im Kohlebergbau (in im Wesentlichen Ruhrgebiet und Saarland) gut und gerne eine Million D-Mark pro Kumpel kostete.

"Die Maenner haengen an ihrer Arbeit." sagte mir der Stammtisch-Politiker mit Landtagsmandat, wenn ich es recht erinnere.

Ich sagte dann, "lass' mich mal machen. Gib' mir eine Million, ich geh' zum erstbesten Kumpel - Du darfst ihn Dir sogar aussuchen - und sage 'hier, Kollege, kriegst Du eine Million Mark. Dann verschwinde, von mir aus nach Mallorca, aber bleib' weg vom Bergbau!'"

Na ja, der SPD-Mann hat sich wohl nicht getraut, mich zum Arbeitsfoerderer zu machen.

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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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