Naja nun ...
Übernimmt denn die Stadt wenigstens die Nebenkosten und wird die Grundbesitz-Abgabe erlassen?
... immerhin gleichen die erhoehten Mieten die Abnutzung/Abwohnung nicht aus und aufgrund der Belegung sind auch keine lfd. Instandhaltungsmassnahmen moeglich, was nach Jahren zu einem negativen Immobilienwert fuehrt. Falls das Grundstueck selbst werthaltig ist (wobei sich durch die Nutzung auch die "Lage" und damit der Boden-Quadratmeterpreis verschlechtert), so kann es sein, dass das Ganze geradeso Null zu Null aufgeht. Ansonsten bleiben halt die Abrisskosten uebrig; meist hilft eine Sanierungsauflage bei Androhung der Ersatzvornahme bei baufaelligen Gebaeuden, die Entschlussgeschwindigkeit der Erbengemeinschaften zu beschleunigen.
Es ist ueber zehn oder mehr Jahre trotz hoeheren Mietzinses meist ein Verlustgeschaeft.
Es waere wirklich zu hoffen, dass mehr Immobilienbesitzer solchem Beispiel folgen und unsere Fluechtlinge nicht nur theoretisch willkommen heissen, sondern sie auch aus ihrem eigenen Vermoegen oder Einkommen unterstuetzen. Insbesondere, wenn durch berufliche Ortswechsel eigene Kinder als spaetere Nutzer nicht mehr infrage kommen, die dann oft das Interesse an den Immobilien eh vermissen lassen. Aus dem allgemeinen Steueraufkommen sind diese Zusatz-Aufwaende bekanntlich nicht zu decken und so verhindert das Zwangshypotheken bei anderen. Das muss man nobel heissen.
Auch dass die Versicherung kuendigt und man Risiken selbst tragen muss, wird oft uebersehen, wenn man solche Menschen Ausbeuter nennt.
Der letzte Rock hat schliesslich keine Taschen.
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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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