Zu kurz gesprungen
Hallo Orlando,
Es wurde hauptsächlich die "Nieder"finanz gerettet. Wenn man GR in den
Staatsbankrott geschickt, und die deutschen und französischen Großbanken
damit in die Insolvenz ohne sie zu retten wären eine Menge Guthaben
"kleiner" Leute und kleiner und großer Firmen verdampft. Mit
entsprechenden Auswirkungen auf die Wirtschaft und damit das Einkommen von
Millionen in DE, F und anderen europäischen Ländern.
Richtig.
Das ist ja wohl nicht Euer Ernst, dass die Politik das hätte machen
sollen.
Nein.
In dem hierüber
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=362119
zu erreichenden Schuldenreport des griech. Parlamentsausschusses kann man
klipp und klar sehen, dass amerikanische und englische Banken nur wenige
der griechischen Anleihen hielten, die Masse lag bei dtsch. und französ.
Banken.
Die Verflechtung großer Banken geht weit über die nationalen Grenzen hinweg.
Die großen nationalen Banken sind schon lange keine nationalen Banken mehr.
Deshalb hat das Scheitern nur einer dieser Banken Auswirkungen wie bei LB gesehen.
Es geht deshalb nicht nur um griechische Anleihen, sondern um die daran hängenden Derivate.
Am "kleinen Geld" (Europa) hängt das "große Geld" (Wall Street und City of London), und das reduziert die Entscheidungsmöglichkeiten in der Gr-Krise gegen Null.
MMn darf es deshalb derzeit (und künftig?) keinen Bankrott=Zahlungsausfall=Derivate werden aktiviert geben.
Der IWF muß ausbezahlt werden, der Rest und Zukünftiges wird europäisch eingehegt(ESM) und irgendwann vergessen.
Die kleinen Sparer erlangen nur dann Wertigkeit und Gehör, wenn sie das System gefährden. Das große Geld weiß das und wird es wenn irgend möglich nicht dazu kommen lassen.
Freundliche Grüße
KK