Die zwanghafte Suche nach Bonität und Guthaben
führt schlussendlich dorthin, wo man diese zu finden glaubt. In die BRD.
Da nahezu der Rest der EU die letzten Jahre ihre Infrastruktur auf Vordermann gebracht, öffentliche Einrichtungen erneuert udn große Verkehrsprojekte an den Start gebracht hat muss man sich fragen, warum dies die BRD nicht getan hat.
Gut, es wären massive Eingriffe in den Haushalt notwendig gewesen; die Verschuldung hätte drastisch gesteigert werden müssen- aber man hat dies nicht getan. Im Gegenteil, man hat die Schuldenbremse eingebaut und große Sparmaßnahmen in die Wege geleitet. Diese gingen sogar so weit, dass große Projekte wie BER komplett kaputt gespart und voll in die Hose gegangen sind.
Die Frage ist nun: war genau diese Situation von der Politik vorhergesehen worden und darum so gehandelt worden?
Ich denke: ja.
Man wusste schon lange, dass das EUR Konstrukt nicht gut gehen kann. Nicht nur Hankel, Schachtschneider oder ein paar andere Verprengte hatten das auf dem Schirm.
Und darum muss ein Land die EUR Zone so lange hochhalten bis die Fiskalunion erreicht und sämtliche Regierungsarbeiten in Brüssel erledigt werden.
Man wusste, dass man diese Krise nutzen kann um weitere Souveränität der Staaten aufzugeben, wichtig war nur ein Polster zu schaffen. Auf dem Rücken des deutschen Mittelstands. Wieder mal.
Aber wie die US-Immokrise gezeigt hat, kann der Hamsterrädler noch einiges Schultern. Vermutlich haben sich die deutschen Eliten gefragt, ob es nicht besser ist die deutsche Bonität in Europa aufzubrauchen als sie den Transatlantikern in den Rachen zu schmeißen....
GrüßeD