Zettelwirtschaft
Aus meiner Sicht ließe sich aber eine Synthese beider Sichtweisen bilden,
die schlussendlich zu einer Lösung beider Probleme beitragen könnte.Der chronologischen Ordnung folgend bleibt festzuhalten, dass von
2000-2008 aufgrund eines von Reglementierungen befreiten Kapitalismus,
zusätzlich befeuert durch eine nur auf Wachstum bedachte Finanzpolitik
v.a. der USA, die Weltwirtschaft in eine nicht nachhaltige, von
Fehlinvestitionen geprägte Wachstumsphase eintrat.
Das war vorher aber auch schon so. Das ist so, seit es sich nicht selbsterhaltende Organisationsformen gibt. Debitistisch betrachtet ist jeder Staat, der keine Schulden aufnimmt, überflüssig. Man bräuchte den gar nicht.
Es gibt auch kein kapitalistisches nachhaltiges Wachstum mit einem Schuldner, der scheinbar ewig aufschulden kann, bis niemand mehr an Tilgungen glauben kann.
Entweder, der Mensch entlässt sich aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit, oder eben nicht.
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