Nazi-Pöbelei eimal anders.

gwg ⌂, Metropole OWLs, Dienstag, 23.06.2015, 12:46 (vor 3861 Tagen) @ Broesler7611 Views
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 23.06.2015, 12:53

Hinzu kommt der, gefühlt exponentiell wachsende, Unwille sich zu jeder
Gelegenheit die Nazi-Vergangenheit, mit der mittlerweile so gut wie niemand
mehr etwas zu tun hat, unter die Nase reiben zu lassen, welche dann als
Begründung für noch mehr Toleranz oder ein weiteres Gürtelengerschnallen
herangezogen wird.

...

Die Deutschen haben keinen Bock mehr ihre Gegenwart und Zukunft durch die
Vergangenheit bestimmen zu lassen.

Hier eine kleine Anekdote dazu:
Ich hatte in der Uni der Metropole OWLs etwas zu erledigen. Es war kühl und ich
trug eines der dunkelgrünen Bundeswehrhemden, allerdings ohne jegliche Aufnäher.
Dazu eine "Bundeswehrhose" (die mit den Taschen an der Seite), Farbe
Steingrau-Oliv. Vor mir, in der Nähe des Eingangs, gingen 3 junge Damen,
gekleidet wie Nonnen, also man kann sagen, vollverschleiert (ob das Gesicht
bedeckt war, kann ich nicht sagen). Der Weg ist breit, die gingen links, ich
rechts an ihnen vorbei. Ich habe die Damen nicht provoziert oder angestarrt,
sondern bin ganz normal vorbeigegangen. Da ruft eine mit glockenheller Stimme
"Nazi-Opa" hinter mir her. Es ist natürlich nie klug, sich provozieren zu
lassen, in dem Umfeld schon gar nicht. Es kann durchaus sein, daß man sich in
der Rolle des Bösewichtes in einem Video wiederfindet (ohne die Vorgeschichte
natürlich). Ich habe also, ohne mich umzusehen, das Gebäude betreten und die
Damen nicht weiter beachtet.

Aufgrund dieser (Arbeits-)Kleidung auf die politische Einstellung zu schließen,
ist lächerlich. Aber der "Opa" hat mich schon geärgert!

Die Vermutung liegt nahe, daß die Damen einer islamischen Sekte angehören. Ich
hätte die natürlich auch provozieren können, z.B mit einer schnell
improvisierten Karikatur. Vielleicht wäre ich dann in der Lokalpresse erwähnt
worden, der WDR hätte mir in seinen Regionalnachrichten Beachtung geschenkt und
ich könnte mich eventuell sogar über ein Hausverbot an der Uni freuen.

Angesichts der IS/ISIS/ISIL-Aktionen ist das schon dreist, wie die sich
aufführen.

--
Der Streusand-Effekt reduziert nicht die Rutschgefahr!


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