Islam, Sippenbindung und europäische Geistesentwicklung

Falkenauge, Samstag, 13.06.2015, 10:25 (vor 3871 Tagen)3864 Views

Vor ein paar Tagen fand auf dem Forum eine angeregte Debatte über den Islam und die Islamisierung statt, an der ich mich auch beteiligt hatte.
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=356821

Ich möchte noch einmal daran anknüpfen, denn dieses brennend wichtige Thema ist durchaus noch nicht erschöpfend behandelt.

Ein in der Islam-Debatte wenig beachteter Aspekt ist das Verhaftetsein der islamischen Völker in den Blutsgemeinschaften der Familie, Sippe und des Stammes. Der einzelne Mensch ist diesen Abstammungsgemeinschaften untergeordnet und hat sich ihren Gesetzen zu fügen.

In der europäischen Geistesentwicklung hat sich der Einzelne jedoch aus der Bindung an die Blutsverwandtschaft zur freien, sich selbst bestimmenden Individualität entwickelt. Darauf bauen die Bemühungen um demokratische Gesellschaftsformen ja auf.

Der Islam, der ebenfalls völlige Unterwerfung unter Allahs Wille und Gesetz verlangt, sowie die Bindung an die Blutsgemeinschaft stehen daher der europäischen Kultur völlig entgegengesetzt, um nicht zu sagen feindlich gegenüber. Muslime, die Ihre Kultur und Religion ernst nehmen, können sich hier nur von der in ihren Augen gottlosen individualistischen Demokratie fernhalten und sich in Parallelgesellschaften absondern.

Wo soll das bei der anschwellenden Zahl der Muslime hinführen?

Wer an weiteren Überlegungen dazu interessiert ist, findet sie auf "Fassadenkratzer".


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