Rente mit 62 - ein wirklich großer Erfolg der Regierungskoalition
Liebe MitleserINNEN,
derzeit liest man sehr viel über die Frühverrentung mit 63, aufgrund der großen Anzahl der eingegangenen Rentenanträge wird die Änderung des Rentengesetzes auch als großes Erfolgsmodell der großen Koalition von CDU und SPD bezeichnet. Was gut ist, muss auch als gut bezeichnet werden dürfen! Die Kosten für die frühere Verrentung der Jahrgänge 1951 und 1952 betragen 7 Mrd. Euro jährlich und sind von den Rentenbeitragszahlern aufzubringen.
Die politische Führung muss im Hinblick auf die aktuelle weltwirtschaftliche Lage ob ihrer Weitsicht gepriesen werden, mit denen sie die Schwächen im eigenen Land geschickt ausgleicht: Unsere Gesellschaft pflanzt sich einfach nicht ausreichend fort, es mangelt an Kindern. Doch Menschen aus Osteuropa und Afrika wollen als Fachkräfte einen Neustart in unseren nördlichen Gefilden wagen, obwohl wir uns von der Wetterseite her nicht gerade als ideale neue Heimat präsentieren. Mit diesen Menschen und Menschinnen starten wir in eine neue Gesellschaft, mit dem neuen Rentengesetz wurden Arbeitsplätze durch Verrentung der alten und müden Werktätigen geschaffen, die lange genug in der Produktion aktiv waren und sich jetzt ausruhen und den Lebensabend genießen dürfen. Somit entsteht Platz für junge und motivierte Fachkräfte, die mit frischen Schwung deren Platz an der Werkbank oder in der Entwicklung einnehmen und aufgrund ihrer Jugend und dem Streben nach einer Zukunft bessere Produkte in kürzerer Zeit herstellen werden. Der Wohlstand wächst und mehr Menschen können davon profitieren.
Lasst uns gemeinsam nachdenken, wie weitere Lösungsansätze von derart schlichter und durchschlagender Effektivät aussehen könnten. Beispiel: Flüchtlinge in private Wohnungen aufnehmen. Meine Wohnung samt Inhalt dümpelt jeden Tag für 12 Stunden unbenutzt vor sich hin. Könnte in der Zeit nicht ein Flüchtling dort an seiner Integration arbeiten? Er hätte eine feste Adresse, könnte unsere Kultur aus einer bürgerlichen Perspektive heraus wahrnehmen und vielleicht kleinere Arbeiten erledigen, z.B. Einkaufen, damit wirklich nur halal-Produkte in den Kühlschrank kommen. Mein Wohnraum wäre effizient ausgenutzt, Einbrecher hätten keine Chance mehr, ich hätte mehr freie Zeit, die ich in seine Integration investieren könnte. Eine weitere echte Win-Win Situation. Wer jedoch diesen Vorteil nicht sofort für sich erkennt, muss eine Fehlbelegungsabgabe zahlen, es sei denn, in der Wohngegend liegen die Einkommen bzw. Verbreitung von Beamten über dem Durchschnitt, denn Flüchtlingen ist überbordender Luxus nicht zuzumuten.
Weitere Ideen? Bitte ausschließlich in Neusprech antworten, damit moderne MenschINNEN des Jahres 2015 sich hier nicht ausgegrenzt fühlen.
Gruß