Führungsspitze der DDR-Streitkräfte warnt vor Krieg und fordert Kooperation statt Konfrontation mit Russland (EDIT)

Bernadette_Lauert, Mittwoch, 06.05.2015, 14:09 (vor 3906 Tagen) @ Orlando4237 Views
bearbeitet von Bernadette_Lauert, Mittwoch, 06.05.2015, 14:40

Passend zum Thema, hier der Hinweis zu einem offenen Brief, veröffentlicht in der Jungen Welt, der heute erschien.
Verfasst von der Führungsspitze der ehemaligen DDR-Streitkräfte. Sie warnen vor Krieg und fordern Kooperation statt Konfrontation mit Russland.

Bitte hier entlang: http://www.jungewelt.de/2015/05-06/023.php

Zitate:

"Begreift man nicht, was eine militärische Auseinandersetzung auf dem dichtbesiedelten europäischen Kontinent bedeuten würde?
Hunderte Kampfflugzeuge und bewaffnete Drohnen, bestückt mit Bomben und Raketen, Tausende Panzer und gepanzerte Fahrzeuge, Artilleriesysteme kämen zum Einsatz. In der Nord- und Ostsee, im Schwarzen Meer träfen modernste Kampfschiffe aufeinander und im Hintergrund ständen die Atomwaffen in Bereitschaft. Die Grenzen zwischen Front und Hinterland würden sich verwischen. Millionen Mütter und Kinder würden um ihre Männer, um ihre Väter und Brüder weinen. Millionen Opfer wären die Folge. Aus Europa würde eine zerstörte Wüstenlandschaft werden."

Und mein Lieblingssatz daraus:
"Wir brauchen keine militärische Abhängigkeit von den USA, sondern die Eigenverantwortung für den Frieden. Statt einer »Schnellen Eingreiftruppe der NATO« an den Ostgrenzen brauchen wir mehr Tourismus, Jugendaustausch und Friedenstreffen mit unseren östlichen Nachbarn."

Der Beitrag schließt mit einer Latte an Namen aus der DDR-Armee. Es liest sich wie das Who-is-Who der Nationalen Volksarmee mit so viel Lametta und Sternchen am Revers, dass die Augen zum glitzern anfangen, weil der Leser denkt, es weihnachtet sehr.

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Und hier noch ein spannender Artikel vom Saker zum Thema Kriegsgefahr. Ich zitiere mal aus dem Fazit:

"Da unter den neu erworbenen Mitgliedsländern der EU die suizidären Balten sind, steht der Krieg auf unserer Schwelle. Vielleicht passiert es nicht. In den letzten Jahren hat die russische Führung das Land aus derartigen Fallen herausgeholt, dass Nichts unmöglich scheint. Dennoch war Russland seit 1945 einem Krieg nicht so nahe wie heute.
Wir müssen diesen Sommer überleben. Danach müsste die Kriegsgefahr abnehmen. Unglücklicherweise wissen das nicht nur wir, und in Washington gibt es wahrhaftig keine Partei des Friedens."

Mehr...hier entlang: http://vineyardsaker.de/ukraine/ein-krieg-steht-auf-unserer-schwelle-wie-ueblich-brauch...

Gruß, Bernadette


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