Es gibt keine griechiche "Zwangsanleihe", von der die Griechen jetzt (mT)
mit Zins und Zinseszins ihre Dutzenden Milliarden Reparationen ableiten:
http://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article138498430/Griechenlands-476-Mill...
"Die Summe von 476 Millionen wird als Begründung für verschiedene Forderungen an die Bundesregierung herangezogen. Heute sollen diese einen Wert von mindestens fünf Milliarden Euro haben. Laut den Griechen selbst wäre sie sogar elf Milliarden wert.
Doch ein Blick ins Archiv – auf die originalen Quellen – wirft ein neues Licht auf die Geschichte. Das überraschende Ergebnis: Es gab überhaupt keine deutsche Anleihe in diesem Wert. Es gab nur die Forderung nach Besatzungskosten, die Griechenland zu tragen hatte.
Die Akte R 27320 aus dem Politischen Archiv des Auswärtigen Amtes
Foto: pa/akg,Politisches Archiv des Auswärtigen Amtes/R27320 Die Akte R 27320 aus dem Politischen Archiv des Auswärtigen Amtes
Das zeigt eine 251 Blatt starke Akte mit der Signatur R 27320, die einst im Bundesarchiv angelegt wurde, aber heute im Politischen Archiv des Auswärtigen Amtes liegt. Sie ist nicht geheim, sondern kann problemlos bestellt und eingesehen werden."
Der Historiker Götz Aly:
http://www.berliner-zeitung.de/meinung/kolumne-zu-griechenland-griechen--deutsche---rep...
Die Deutung "Zwangsanleihe" geht auf den "Historiker" Hagen Fleischer zurück, mit dt. und griechischem Paß. Aus dem WELT Artikel:
"Es genügt, festzustellen, dass es sich bei den 476 Millionen Reichsmark eben nicht um eine irgendwie geartete "Anleihe" gehandelt hat. Diese Deutung geht auf den Historiker Hagen Fleischer zurück, die der Emeritus der Universität Athen mit griechischem und deutschem Pass in Interviews etwa mit der ARD ausgeführt hat.
http://www.tagesschau.de/ausland/nsbesatzung-griechenland-101.html
Vorsichtigerweise setzt Fleischer Wörter wie Kredit oder Anleihe in diesem Zusammenhang meist in Anführungszeichen, jedenfalls in der auf der Website veröffentlichten schriftlichen Form. Trotzdem sieht er darin eine Rechtsgrundlage für griechische Forderungen von rund zehn Milliarden Euro. Diese Summe ergebe bei einer moderaten Verzinsung die kaufkraftadäquate Umrechnung."