und die Konsequenz?

politicaleconomy, Freitag, 01.05.2015, 20:33 (vor 3911 Tagen) @ BillHicks2280 Views

Hi,

Um es kurz zu machen: ein must read, aus meiner Sicht.
Mir fehlt freilich die Eigentumsfundierung, vor allem wenn YV historisch
argumentiert.

Leider ja. Eine generelle Leerstelle im Postkeynesianismus, die für die Bankenherrschaft funktionalisiert wird (schlechten Schuldnern Kredit geben, an den Rand der Insolvenz bringen, dann Staaten haften lassen; von Keynesianern "Rettungsprogramme" absegnen lassen).

Stadermann hat das in seinem neuen Buch genauer beschrieben, s.u.

Varoufakis erkennt zwar, wie das in GR läuft, aber eben nicht das generelle Muster (hier dazu paar Zitate von Stadermann).

Die (reine) Eigentumsökonomie ist allerdings
makroökonomisch freilich unterbelichtet,

Heinsohn ist makroökonomisch unterbelichtet und ideologisch klar auf einer bestimmten Linie. Stadermann sieht das mittlerweile ganz anders, und ignoriert Heinsohn mittlerweile (taucht nicht mal im Literaturverzeichnis auf).

das brauchen wir hier aber nicht
diskutieren. Auch soll das hier keine Rezension werden.

DAS IST NÄMLICH ALLES NUR PSEUDUINTELLEKTUELLES BLENDWERK, DAS NUR

FÜR

DAS ZIEL ENTWORFEN WURDE, MEHR GELD FÜR GRIECHENLAND VON DEN DEUTSCHEN

ZU

ERPRESSEN, richtig?


"Angefressen" ist wohl noch eine zu milde Vokabel. Du schreist
ja![[freude]]
Nicht, dass ich es nicht verstehen würde. Bleib dran![[herz]]

Ist ziemlich frustrierend, was da alles ans Tageslicht kommt, und die Diskussion hier ebenfalls.


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