Bias durch zu viele Peers oder hat Sartre recht?

Bernadette_Lauert, Freitag, 24.04.2015, 09:41 (vor 3919 Tagen) @ politicaleconomy3204 Views
bearbeitet von Bernadette_Lauert, Freitag, 24.04.2015, 09:50

Ich habe irgendwie den Eindruck, dass die alten Brzezinski-Pläne nicht aufgehen werden. Dass die USA vielmehr wie ein verletztes, blutendes Raubtier an der Wand stehen und daher besonders gefährlich sind. Dass wir auf einem Scheitelpunkt der Geschichte hinsteuern, der entscheidet, wie die Welt künftig gestrickt sein wird. Nach dem Gusto der Mächtigen hinter dem offiziellen Thron (Finanzmafia, 1 Prozent) oder nach den Vorstellungen eines Konsenses der Bürger (99 Prozent).

Was da aus den USA / Israel kommt, wird immer unglaubwürdiger und durchschaubarer. Vielleicht ist es so wie Sartre beschreibt:

"Ein politisches System, das dem Untergang geweiht ist, tut instinktiv vieles, was diesen Untergang beschleunigt." (Jean Paul Sartre)

Oder das Imperium geht den von Brzezinski vorgezeichneten Weg. Der amerikanische Traum auf Teufel komm raus. Und er wird dann rauskommen, keine Frage: Alle Produktivitätsgewinne der Wirtschaft und mehr auf Kosten des Gemeinwohls gehen an das eine Prozent. Das System fordert es so. Griechenland war nur der Anfang und auch bei uns wird es irgendwann keine medizinische Versorgung mehr geben und Milliarden-Assets gehen für Millionen an die Finanzhaie...

Meine Zuversicht schöpfe ich aus den vielen Gleichgesinnten (online und offline), die mein Leben prägen.

Aber ist das nur ein Bias durch zu viele Peers? Oder ist mein Eindruck richtig und Sartre hatte recht?

Gruß, Bernadette


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