Wer würde da Nein sagen?

Ankawor, Donnerstag, 23.04.2015, 22:38 (vor 3919 Tagen) @ Leser6810489 Views

Beschlossen bzw. in einen Gesetzentwurf gegossen hat dies die
schwarz-rote-Koalition im Jahr 2006, ein paar Monate nach Regierungsbeginn.
Zufälligerweise habe ich in dem Fall läuten hören warum dies geschah. Es
geschah auf Bitten eines (großen?) Ölkonzerns. Und auch beim
Aufwindkraftwerk könnte eine Firma, Mitglied der "Seven Sisters"
(Copyright: Enrico Mattei), eine Rolle gespielt haben.
Man stelle sich mal vor: Länder wie Australien, Indien, Pakistan,
Spanien, Italien oder Griechenland würden in großem Umfang unabhängig
von fossilen Energien (Uran, Kohle, Erdöl, Erdgas) werden, was das für
Verwerfungen auf dem Energiemarkt bedeuten würde.

"Auf Bitten" ... kommt immer auf die monetäre Größe der Bitte an.

Auch beim Aufwindkraftwerk sieht es ähnlich aus. Die Firma (http://www.enviromission.com.au/EVM/content/technology_technologyover.html) gibt es noch, aber auf der Website gibt es absolut keine Aussage über den Bau des Kraftwerks, nur nebulöse Hinweise, dass es besser in den USA gebaut werden sollte.

Und in den Tiefen der Website heißt es doch tatsächlich, bevor ein solches Projekt finanziert werden könne, müsse geklärt werden, ob es im öffentlichen Interesse sei.

Ich kann mich nicht erinnern, von den Frackern eine ähnliche vornehme Rücksichtnahme gehört zu haben.

Hätte ich die diversen Millionen, um das Aufwindkraftwerk in den australischen Outback zu stellen, und ein großer Ölkonzern würde mich mit einer überzeugenden Summe bitten, es zu lassen, würde ich ehrlich gesagt seiner Bitte entsprechen.

Somit denke ich, dass du recht hast. Zu realisieren wäre es dann nur durch Idealisten, und die haben üblicherweise nicht so viel Geld im Portemonnaie.


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