Staatskonzerne als Innovationstreiber?

Fidel, Montag, 13.04.2015, 08:31 (vor 3928 Tagen) @ Apostroph2011 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 13.04.2015, 09:00

Mich stört viel mehr, dass quasi Staatskonzerne zu Pfeilern des Wohlstandes werden. Das ist in Frankreich oder Italien identisch.
Staatskonzerne sollen die Innovationen hervorbringen um zukünftige Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten? Diese Frage stelle ich auch gegen die asiatischen Staatskonzerne z.B. in Korea. Dabei ist es leicht mit kollektiver Subvention (Schwerindustrie bis Elektronik) private Investition zu ersetzen und ohne Gewinn zu fahren (Nullzins).

Die ganze Autoindustrie ist nur auf Konsum ausgerichtet. Unser Kapitalstock kann m.M.n. nicht durch Konsumgüter erhalten werden. Selbst Innovation in Konsumgütern erhalten den Kapitalstock nicht wirklich. Verglichen mit den alten Industrien laufen die Preise in Konsumgütern wie Immobilien oder Autos davon ohne Produktivitätsgewinne je an Kunden weiter zu geben - den staatlichen Eingriffen sei Dank....
(von Finanzierung bis Gewerksschaften)

Dabei lässt sich eine Preisbereinigung nur aufschieben, niemals aufhalten. Am Ende produzieren wir premium zu teuer und sind unfähig preisgünstige Waren für reale Nachfrage anzubieten. (Nullzins finanzierte Leasingoberklasseschlitten sich irreal)


Es könnte durchaus ins Auge gehen, wenn Titanen sich streiten. Verkalkung
muss nicht, kann aber folgenschwere Konsequenzen haben!

Mit dem VW Gesetz im Rücken kann ein FÜHRER wie Piech viel Blödsinn machen ohne Konsequenzen fürchten zu müssen.

Grüsse
fidel


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.