Ausplünderung der Wasservorräte

Olivia, Mittwoch, 08.04.2015, 08:31 (vor 3932 Tagen) @ StillerLeser2076 Views
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 08.04.2015, 12:22

Vor 40 Jahren war das bei mir Schulstoff in Erdkunde, dass die Sahara in
Spanien einen Fuß in der Tür hat.

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Nun, in Südspanien gibt es sehr wenig Wasser. Es regnet manchmal jahrelang sehr wenig. Um so wichtiger waren die Talsperren und das sorgfältige Umgehen mit Wasser. In den letzten Jahrzehnten mussten die Brunnen immer tiefer gebohrt werden. Wasser wird benutzt, als ob es in Hülle und Fülle zur Verfügung stehen würde.
Da kann der Mensch sehr große Verwüstungen anrichten, ohne dass der Wind einen großen Beitrag dazu bringen muss. Wenn man das Land "behalten" will, dann muss man wohl entsprechende Gesetze verabschieden, die darauf achten, dass alle Tourismusaktivitäten nachhaltig und der Region angepasst erfolgen. Zur Zeit verhalten die sich alle so, als ob sie im hohen Norden leben würden.

Mehrwasserentsalzungsanlagen gibt es aber nicht. Ist ja Technik und die wird dort noch nicht so eingesetzt. Auch beim Bauen nicht. Alles von Hand und sehr primitiv. Die Menschen sind nicht ausgebildet. Kein Wunder, dass die Arbeitslosigkeit so hoch wurde, als die Bautätigkeit eingeschränkt werden musste.

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