Nichts haßt USrael mehr als den Frieden!

Monterone, Freitag, 03.04.2015, 11:51 (vor 3936 Tagen) @ Isländer4172 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 03.04.2015, 11:58

Um davon abzulenken, sind US-Politiker auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen, Deutschland als das Weltübel schlechthin und die Kriegsnation Nummer eins hinzustellen, wie gestern Ex-Botschafter John Kornblum in der Welt.

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article138963199/Fuer-Deutsche-gibt-es-bessere-Vo...

Dieser Beitrag strotzt nur so vor Lügen, Verdrehungen und glatten Unverschämtheiten, die ich jetzt nicht im einzelnen darstellen möchte, das würde den Rahmen sprengen und mein Nervenkostüm vielleicht auch.

Sein Haß- und Hetzpamphlet würzt Mister Kornblum mit einer kaum verhüllten Kriegsdrohung:

*Denn die Lehren, die wir heute aus Bismarcks Wirken ziehen, sollten klar sein. Versucht nicht, die Veränderung zu verhindern, indem ihr die negativen Kapitel der europäischen Geschichte wieder aufschlagt.*

Deutsche Schmieranten, seien es Politiker, Historiker oder Journalisten sind nicht besser, eher noch schlimmer als Kornblum.

Vergleichen wir mal, wie Bismarck beim Erbfeind gesehen wird:

Prof. Henri Guillemin, Linkskatholik, übernimmt die Ehrenrettung Bismarcks und seiner Friedenspolitik, die sich schon aus der Notwendigkeit ergeben habe, die Probleme der deutschen Einheit zu bewältigen.

Er zitiert aus einem Buch, das er für die Aufnahmeprüfung zur Ecole Normale Superieure studieren mußte, Émile Bourgeois' 1892 erschienenem Geschichtshandbuch der Außenpolitik (Manuel historique de politique étrangère).

*Niemand hat auf den Frieden mehr Wert gelegt als der Kanzler Bismarck!* (La paix, nul n'y tenait plus que le Chancelier Bismarck.)

Wenn man eine Erklärung für die Abneigung der USrael-Demokraten auf Otto von Bismarck sucht, findet man sie bei Émile Bourgeois und Prof. Henri Guillemin.

Kriegshetzer, Staaten- und Völkervernichter können nicht anders, als einen Mann zu hassen, der in allem das glatte und positive Gegenbild zu ihnen darstellt und auch noch Humor hatte:

*Alles, was Röcke trägt, hat in der Politik nichts verloren: Weiber, Pfaffen, Richter.*

Ich lade jeden ein, sich das Bismarck'sche Ideal der Unvoreingenommenheit wenigstens vorübergehend zu eigen zu machen und zu fragen, ob die in der Politik über uns hereinbrechende Mö...enschwemme nicht wie so vieles dazu dient, das Land im Inneren zu schwächen, was bestens zu den u.a. von Zbigniew Brzezinski propagierten Methoden paßt, und ob ihm dabei nicht Merkel, Gauck und Voßkuhle in den Sinn kommen.


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