Was viele nicht begreifen:
Die Verwendung von Düngern in Form von N,P,K,Ca,Mg (fein dosiert) schadet dem Boden nicht und fördert durchaus das Pflanzenwachstum.
Was @StillerLeser meint-das sind die Spurenelemente (Cu,Mn,Zn,B,Fe,Se,Mo,Na...), die immer mehr aus unseren Böden verschwinden.
Das ist der fehlenden Kreislaufwirtschaft geschuldet.
Wenn wir als Großverbraucher dieser Spurenelemente durch Zwangsanschlüsse an Zweckverbände für Abwasser diese (ausgeschiedenen) organischen und mineralischen Stoffe letztendlich ins Meer spülen-dann düngen wir dieses.
Auch die von den grünen Deppen geförderte Stromerzeugung durch "Bioenergie" führt letztendlich zu einer Versandung(=Abtötung) der fruchtbarsten Böden. Den Resthumus dieser Böden verweht dann der Wind in trockenen Phasen.
Ökologie ist eher das, was Konstantin Kirsch propagiert. Deswegen würde ich in Fragen Permakultur seinen Hinweisen Vorrang einräumen. Ich fahre zwar ein ähnliches Prinzip, aber das nur im Kleinen für meinen Eigenbedarf. Und was ich da je qm ernte, das ist im großflächigen Feldbau unmöglich. Quantitativ genau so, wie qualitativ.
Noch einige Beispiele:
1)Ein Nachbar düngt jährlich seinen Rasen. Er entfernt im Frühjahr säuberlich das Moos durch vertikutieren. Die anfallenden Berge an Moos kommen dann auf meinen Komposthaufen auf dem Feld. Die anfallende Rasenmahd ebenso. So landet der ausgebrachte Dünger auf dem Umweg über die kompostierten Pflanzenabfälle letztendlich in meinem Boden...und zwar in bester, planzenverwertbarer Form!
2)Wenn die Leute im Herbst die Blätter harken und die Säcke vor die Tür stellen-dann fahre ich mit meinem großen, abgeplanten Hänger am Wochenende herum, leere die Säcke, rolle sie ordentlich zusammen und lege sie unter den Briefkasten. Das Laub der Bäume ergibt den besten Wurmhumus...
Wenn Ihr mit dem Laub über den Winter Euren Gartenboden (10 cm-Schicht) abdeckt, verhindert Ihr eine Verunkrautung. Und im Frühjahr wird das angewitterte Laub mit eingegraben-so schafft Ihr Euch Dauerhumus.