Laienmeinung

StillerLeser, Freitag, 03.04.2015, 00:17 (vor 3938 Tagen) @ Leserzuschrift4798 Views

Ich bin der Meinung, daß Permakultur eine Illusion ist. Natürlich funktioniert sie für den Eigennutzer, der dem Boden seine Ausscheidungen zurückgibt (hallo Konstantin!), aber bei 4,7 Hektar vermute ich, daß Du Erzeugnisse verkaufen willst, und dann funktioniert es NICHT!

Wenn Du das, was gewachsen ist entfernst, also verkaufst, dann ist alles, was da drin war, endgültig weg. Eine einfache Wahrheit.
Was in der Luft enthalten ist (NO2, CO2, O2 etc.) und im Regen (H2O, Aluminium, Barium, Strontium äh, Tschulligung! ich meine H2O) ist kein Problem, aber alles, was im Boden ist, Minerale, Metalle, Spurenelemente. Diese Stoffe machen nicht den Nährwert aus, aber den Wert unbedingt!
Und wenn Du Erzeugnisse entfernst, dann werden diese Stoffe im Boden immer weniger.

Man muß zurückgeben! Aber nicht Dünger und Chemie (hattest Du eh nicht vor) sondern Gestein! Die Wurzeln der Pflanzen können Säure absondern und damit Steine auflösen, so bekommmen sie alles, was da drin enthalten ist. Das ist nicht bloß eine krude Theorie, sondern seit Jahrzehnten belegt:
http://www.regenwurm.de/pdf/zimmermann-steine-geben-brot.pdf
Der hat das in den 40ern entdeckt und erforscht, er wurde dafür mit Ehrungen überhäuft, und dann wurde es vergessen...

Urgestein gibt es als Mehl oder Sand. Das ist gemahlener Kaiserstuhl oder Dolomiten (gleichwertig).
Ohne geht es nicht! Man kann nicht PERMAnent etwas wegnehmen und erwarten, daß nichts fehlt.


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