Dissozierte Moral
Eine Private Klinik unserer westdeutschen Universitätsstadt, bei denen möglicherweise ein Teil der Klienten oder Mitarbeiter bei der Forderung nach Migrantenförderung zustimmen würde, verlegt ihren Standort, weil - die "Inbetriebnahme der Flüchtlingseinrichtung" (schon eine etwas bürokratische Umschreibung) eine Verlagerung zwingend (!) erfordert um die Patientenversorgung zu gewährleisten.
Es zeigt sich - wie in Hamburg -, dass zwischen Fordern und Akzeptieren eben ein himmelweiter Unterschied ist. Es scheint sich ein Wandel anzubahnen, vor allem deshalb, weil jetzt staatsnahe Klienten tangiert werden mit der Realität.
Vor wenigen Jahren wäre so eine Forderung bzw. Konsequez quasi in der Luft zerrissen worden.