Grundsätzlich
Du hast ganz Recht. Und ich schrieb doch auch: "Übrigens. Ein Krieg gegen
den Mann ist gleichzeitig ein Krieg gegen die Frau. Denn Mann und Frau sind
zwei Seiten der selben Medaille."Nur, der Krieg gegen den Mann wird offen geführt. Der Krieg gegen die
Frau ist subversiver Natur, indem ihr Glauben gemacht werden soll, Konsum
und Feminismus seien erstrebenswert, beruflicher Erfolg geht über Familie,
Frauen sind bessere Männer. Sie sind dabei das Werkzeug und die Waffe
gegen den Mann und merken es nicht. Und bitte, liebe Frauen, nicht ALLE
sondern die Mehrheit ist hier gemeint.
Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass alle Menschen das tun sollen, was sie wollen. Krieg gegen X kann ich da nicht sehen. Schwarzer hat ihre Meinung und wenn andere dieser Meinung sind, dann ist das eben so.
Frau Vilar sagt in dem Streit"gespräch" (welches ja von Schwarzer klar dominiert wird) offen, dass der Mann in seiner Position sich in ein Hamsterrad begibt (sinngemäß: "Lebenslange Haft"). Warum nun die Frau Schwarzer sich in genau diese Position begeben möchte, ist mir schleierhaft.
Was Frau Vilar in dem "Gespräch" nicht tut, ist die Sinnfrage nach diesem Hamsterrad zu stellen, eher vertritt sie eine reine Protesthaltung (gegenüber Schwarzer, ist also Reaktionär im klassischen Sinne). Es kann aber gut sein, dass das in ihren Publikationen geschieht, die kenne ich nicht.
Andererseits ist Frau Schwarzer ja auch nur Reaktionär, weil sie auf gesellschaftliche Zustände in einer ihr gemäßen Form reagiert.