von der Entwicklungs"hilfe" zur eigenständigen Entwicklungsstrategie
Hi,
Afrika ist ein Kontinent voller Hunger und Elend, voller Korruption,
blutiger Bürgerkriege, Diktaturen und gescheiterter Staaten. Afrika ist
ein armer Kontinent - trotz mehr als 2 Billionen Dollar
Entwicklungshilfe in den vergangenen 50 Jahren."Schluss damit!", fordert eine afrikanische Ökonomin, "Entwicklungshilfe
ist nicht die Lösung, sie ist das Problem."
Ja, weil sie so gemacht wird, daß sie a) den kreditgebenden Banken und b) der korrupten Elite in den "Entwicklungsländern" dient, gleichzeitig aber - im Interesse der Industrienationen - dafür sorgt, daß die Länder gar keine eigenständige nachholende Entwicklung hinbekommen.
Sie bekommen gezielt systematisch falsche Ratschläge. Sie sollten stattdessen schauen, was erfolgreiche "Nachholer" erfolgreich gemacht hat und das kopieren (z.B. Deutschland im 19. Jhdt. und heute China. Damals (D im 19. Jhdt) versuchten die Engländer, durch systematisch falsche "Entwicklungshilferatschläge" den aufstrebenen Konkurrenten niederzuhalten:
Den Nachholern sollte die Leiter, auf der die Vorreiter emporgeklommen waren, nicht verfügbar gemacht, sondern weggekickt werden, wie Ha-Joon Chang zeigt:
Kicking Away The Ladder: Development Strategy in HISTORICAL Perspective.
Die "Entwicklungsländer" müßten ihre "Berater" in die Wüste schicken und selber Erfolgsstrategien recherchieren. Das verhindern ihre korrupten Eliten, die von der westlichen "Entwicklungshilfe" profitieren, aber ihren Bevölkerungen damit schaden.