Auch mal wieder zugange ;-) - More anecdotal evidence zu Impfungen ...

CrisisMaven ⌂, Sonntag, 22.02.2015, 20:09 (vor 4028 Tagen) @ Konstantin4525 Views
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 25.02.2015, 20:32

Im Sinne dessen was uns allen angeblich gut tun soll (Wirtschaftswachstum) ist doch jede Krankheit und jeder Unfall gut für uns!

Ja, aber, ja aber - ist Wirtschaftswachstum nicht auch eine Krankheit? Sofern nicht staatlich gesteuert, jedenfalls? Da wuerde es uns ja allen bald gut gehen: "Krankheit hoch zwei" ... dechiree ma tete ...

Aber ich hatte mich ja auch schon mit Impfungen befasst, schliesslich betrifft einen das ja, wenn man nicht ohne Kontakt mit der "Zivilisation" lebt.

Grundsaetzlich bin ich Impfungen noch nicht mal abgeneigt - hier ging es um den Zwang. Die Diskussion haette man auch zum Thema, ein bestimmtes Geld verpflichtend zu verwenden, fuehren koennen (und haette nebenbei noch die Diskussion vermieden, ob man das relativ zu Verkehrtoten sehen muesse).

Aber ich hatte mal einen Versicherungs-Beratungsfall, das war ein ca. 40-jaehriger Mann, der bei seiner Mutter lebte. Der war naemlich im zarten Alter der staatlichen Pockenimpfung anheimgefallen.

Dann bekam er alle moeglichen Symptome, die dann irgendwann wieder abklangen und auch erst nicht mit der Impfung in Zusammenhang gebracht wurden.

Schliesslich wunderte man sich, dass er nicht gescheit sprechen lernte (sein Gehoer war vorher naemlich in Ordnung, drum kam auch niemand auf das Naheliegende!). Dann stellte sich heraus, dass er fast vollstaendig ertaubt war. Er ging dann spaeter auf eine Gehoerlosenschule und lernte leidlich sich verstaendlich zu machen. Auch machte er seinen Fuehrerschein. Aber zu einer Berufsausbildung reichte es nie, er war auch geistig (leicht, meiner Wahrnehmung nach - Verstaendigung war ja schwierig) eingeschraenkt.

Nachdem ich mich ein Weilchen mit der Mutter unterhalten hatte, kamen wir schliesslich auf den Hergang. Sie berichtete mir noch, wie der Arzt, nachdem die Ertaubung in zeitlichen Zusaammenhang mit der Impfung gerueckt war, ihr riet, das als Impfschaden zu melden. Sie schilderte mir dann mit Traenen in den Augen, wie sie mit dem Kind auf dem Arm (auch Laufenlernen war verzoegert) im Regierungspraesidium einen Termin hatten (damals war der Ehemann = Vater noch am Leben) und ihnen der "mitfuehlende" Beamte wortreich erklaerte "da koenne man nix machen und das sei ja auch schwer nachzuweisen".

Das waren sog. einfache Leute, Vater Hilfsarbeiter, Hauptschule, Mutter Hausfrau, Hauptschule.

Ergebnis: es geschah nichts, Verfristung trat ein. Nun, nach Jahrzehnten, versuchte ich das erneut anzuschieben, inkl. rueckwirkender Verletztenrente aus "Aufopferung" fuer knapp vierzig Jahre. Schlug mich mit dem (damals) Bund der Kriegsversehrten (heute Sozialverband Deutschland etc.) herum. Die waren alle auch kooperativ, aber das erfordert soviel Stehvermoegen und Dokumentationsaufwand (Arzt-Akten werden meist auch nur 30 Jahre aufgehoben ...), dass ich das nicht leisten konnte - ich verlor den Fall dann aus den Augen. "Einfache Leute" gewinnen das sowieso nie.

Worauf ich aber hinaus will: ich wuerde mich sehr wundern, wenn nicht die Mehrzahl der Impfschaeden undokumentiert bliebe - ebenso wie Medikamenten-Nebenwirkungen. Oder, Hand heben, wer hat schon mal seinen Arzt einen Bericht an die Deutsche Arzneimittel-Kommission ausfuellen sehen???

Scharlatanerie waere da schon ein in gewissem Umfange berechtigter Ausdruck. Sagt Pharmatroll CrisisMaven.

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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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