Gaby Weber: Kohlakten und Bonn-Tel Aviv-Connection

tradi @, Sonntag, 13.01.2019, 00:24 vor 2605 Tagen 6162 Views

aus einer Rundmail von Gaby Weber:

Ich habe gerade vom OLG Zweibrücken den Beschluss bekommen, dass sie gegen die Kohl-Witwe nicht strafrechtlich ermitteln wollen, da „kein Anfangsverdacht“ vorhanden sei. Mein Anwalt, Raphael Thomas, hatte Antrag auf gerichtliche Entscheidung gestellt. Positiv an dem Beschluss ist, dass er klar sagt, dass die Kohl-Akten vom Kanzleramt an die Adenauer-Stiftung geschickt worden sind (die Originale) und von dort nach Oggersheim, wo sie immer noch liegen. Das OLG hat sich also nicht auf die dumme Erklärung des Kanzleramts eingelassen, das meinte, Frau Kohl-Richter habe gesagt, sie habe keine amtlichen Akten und dass man ihr das glaube. Aber es liege keine Straftat vor, so das OLG, da das Kanzleramt freiwillig die Akten weggeschickt und sie auch nicht zurückgefordert hat. Fazit: Der Unrechtszustand wird bestätigt aber es wird ihm nicht abgeholfen. Da kann man viele Gesetze machen bezüglich Transparenz, aber das Kanzleramt lagert die Akten – trotz klarem Richterspruch vom Verfassungsgericht – eben privat und Frau Kohl lässt nur, wenn überhaupt, auserwählte Schreiberlinge ran. Ich werde Verfassungsbeschwerde einlegen.

Ich hatte im Dezember meinen neuen Dokumentarfilm über die Ursprünge der israelischen Atombombe („aus dem Nazi-Schoß gekrochen“) >> https://www.youtube.com/watch?v=rJClsenkrgA <<, in 14 Tagen wird die spanische Fassung im Netz sein, der Link steht dann auf meiner homepage. Mich haben die Reaktionen verwundert, dass ich von verschiedener Seite nur den Kommentar hörte: die Franzosen und nicht die Deutschen haben den Israelis geholfen. Tja, das ist die offizielle Geschichte , für die aber keine Dokumente vorliegen. Gewiss, es gab die Bereitschaft des frz. sozialistischen Ministerpräsidenten, eng mit den Israelis zu kooperieren, auch nuklear. Aber 1958 kam De Gaulle an die Regierung, und der beendete diese Zusammenarbeit auf Druck von Washington. Es gibt kein Dokument über die Reisen von frz. Atomwissenschaftlern, über eine frz. Finanzierung oder eine frz. Uran-Lieferung. Ich habe Dokumente jetzt vorgelegt, über die Lieferung von Uran aus Argentinien an die Nukem und die Metallgesellschaft zur ausdrücklichen Weiterverarbeitung für Israel, von den Reisen der dt. Atomwissenschaftler Otto Hahn und Gentner nach Israel, der Anschubfinanzierung aus dem dt. Atomministerium und der kompletten Finanzierung durch Adenauer/Globke, 630 Mio. Mark. Bis auf die Hahn/Gentner-Reise, die von der Max-Planck-Gesellschaft dokumentiert ist, sind das meine Recherchen. Aber die Geschichte mit der französischen Nuklear-Connection ist einfach viel gefälliger als die Bonn-Tel-Aviv-Connection mit Nazi-Patenten, Globke und den „alten, in Argentinien geparkten Kamaraden“.

Man kann niemanden zur Wahrheit zwingen sondern immer nur Angebote machen.

--
Der Preis der Freiheit ist ewige Wachsamkeit
(Thomas Jefferson)

"Auffassungen, nach denen ein großer Teil der Chasaren im osteuropäischen Judentum aufgegangen sei, sind umstritten"

software-engineer @, Sonntag, 13.01.2019, 13:22 vor 2605 Tagen @ D-Marker 4288 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 13.01.2019, 13:46

Dieses obige Zitat stammt aus dem Wikipedia-Artikel über Chasaren.

Analoges Zitat aus dem analogen englischen Wikipedia-Artikel "Khazars": "In the late 19th century, a theory emerged that the core of today's Ashkenazi Jews descended from a hypothetical Khazarian Jewish diaspora who had migrated westward from modern Russia and Ukraine into modern France and Germany. This theory still finds occasional support, but most scholars view it with scepticism. The theory is sometimes associated with antisemitism and anti-Zionism."

So gesehen ist Angela Merkel höchstwahrscheinlich chasarischer Abstammung. (Dazu: "99% der Hebräer sind Khasaren")

Eine ähnliche Meinung vertritt auch Arthur Koestler in seinem Buch "Der dreizehnte Stamm. Das Reich der Khasaren und sein Erbe". Hier aus einer Amazon.de-Rezension des Buches: "Zur gleichen Zeit als im 8. Jahrhundert ein islamisches Invasionsheer bei Tours und Portiers von Karl Martell zurückgeschlagen, und damit die Islamisierung Europas verhindert wird, kommt es an der östlichen Peripherie des Kontinents zu einer Sensation von gleichfalls weltgeschichtlicher Bedeutung. Nördlich des Kaukasus, zwischen Schwarzem und Kaspischen Meer verwirft der turkstämmige "Kagan" Bulan die schamanische Religion seiner Väter und führt in seinem Khanat (Khasarien) das Judentum als Staatsreligion ein. Durch diesen Schritt kann sich Khasarien als unabhängige Macht neben dem christlichen Byzanz, mit dem es jedoch in Freundschaft verbunden ist, etablieren und eine weitere nördliche Expansion des Damaszener Kalifats stoppen.
Aus der Mitte des 10. Jahrhunderts stammt die sogenannte "Khasaren-Korrespondenz" zwischen dem Kagan (Großkhan) Joseph und dem sephardischen Wesir des omajadischen Kalifats von Cordoba. In hebräischer Schrift, deren sich das Khasarische bediente, berichtet Joseph von der legendären Herkunft seines Volkes, das nicht von Noah's Sohn Sem, sondern von dessen Bruder Japhet, über dessen Enkel Torgarma (Ahnherr aller Turkstämme) und wiederum dessen 7. Sohnes Khasar abstamme. Das kosmopolitische Khasarenreich konnte seine Unabhängkeit gegen die beiden damaligen theokratischen Weltmächte Byzanz und Bagdad verteidigen. Das Khanat prosperierte durch Tributzahlungen, sowie Transferzölle und vermittelte den halbbarbarischen Völkern Osteuropas die persische und byzantinische Kunst. Erst der Aufstieg des Warägerreiches der Rus, der mit dem khasarischen Verlust Kiews (862) beginnen sollte, sich über Razzien und die Zerstörung der Hauptstadt Khasariens, Itlis, fortsetzte (965) und schließlich mit der Annahme des orthodoxen Christentums durch die mittlerweile mit den Slawen zu "Russen" verschmolzenen einstigen Nordleute gekrönt wurde, führte zum Niedergang Khasariens und zu einer Auswanderung seiner jüdischen Gemeinden in Richtung Westen.......
Das im englischen Original erstmals 1979 erschienene, einzigartige Buch erläutert die Hintergründe eines singulären historischen Ereignisses, das einen größeren Einfluss auf die jüdische Geschichte ausübte, als allgemein angenommen wird. Neben der Geschichte der den Khasaren verwandten und benachbarten Völker, wie Ogusen, Kabaren, Magyaren (Ungarn), Bulgaren, Petschenegen usw., werden auch verschiedene Theorien zur Entstehung der Jiddischen Sprache vorgestellt. "Der 13. Stamm" ist eine Rarität und ein echter Leckerbissen für alle an Religionsgeschichte und dem Judentum interessierten Lesern. Demjenigen, dem dieser Klassiker, der uneingeschränkt mit 5 Amazonsternen zu bewerten ist, angeboten wird, sollte ihn sofort kaufen."

Auch die Jüdische Allgemeine hat einen Artikel über die Chasaren veröffentlicht.

--
Wenn man beim Programmieren Fehler macht, dann meckert der Compiler.

Du musst viel misstrauischer werden

D-Marker @, Sonntag, 13.01.2019, 18:15 vor 2604 Tagen @ software-engineer 4225 Views

Dieses obige Zitat stammt aus dem
Wikipedia-Artikel über
Chasaren
.

In Treu und Glauben zu suchen, reicht heute net mehr.


Vergleiche das Fünkchen Wahrheit in der Literatur, setzte es auf den Prüfstand und dokumentiere die Ergebnisse.

Wenn die Resultate richtig sind, erkennst Du es in der heutigen Zeit, wenn sie verboten werden.
Aktuell hat das System keine Zeit, Schwachsinn zu verbieten...
Als Software-Ingenieur solltest Du wissen, daß die Vokabel "Ingenieur" so ziemlich die Einzige im deutschen Sprachraum ist, welche den Wortstamm "Genie" beinhaltet.

Hat doch was für den Staat, dass er immer die Geschichtslehrer einem vorsetzt.
Aber die besten Geschichtslehrer waren meine Eltern.


LG
D-Marker

Ihr könnt sofort loslegen .....

NST ⌂ @, Südthailand, Dienstag, 15.01.2019, 12:24 vor 2603 Tagen @ software-engineer 3786 Views

"Der 13. Stamm" ist eine Rarität und ein
echter Leckerbissen für alle an Religionsgeschichte und dem Judentum
interessierten Lesern. Demjenigen, dem dieser Klassiker, der
uneingeschränkt mit 5 Amazonsternen zu bewerten ist, angeboten wird,
sollte ihn sofort kaufen."

.... mit dem Studium.

Der dreizehnte Stamm

und das Buch aus 2012 Lemke, Markus; Sand, Shlomo ist dann natürlich auch Pflichtlektüre.
Die Erfindung des Landes Israel Mythos und Wahrheit

Die stehen bei mir zwar auf meiner virtuellen Leseliste, bin aber derzeit mit einem anderen Projekt beschäftigt und das dauert noch länger an. Es würde mich aber freuen, wenn andere Interessierte schon einmal etwas Zeit opfern würden und danach kurz berichten.
Gruss

--
Buntschland bald platt?
Mir doch egal, solange mein Geld aus dem Bankomaten, mein Strom aus der Dose, mein WiFi aus der Luft, mein Wasser aus dem Hahn und meine Fressalien auf den Tisch kommen! [[freude]] ©n0by
Seit 2020 Facebook Mitarbeiter+Forentroll

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.