Macht braucht Helfer
Macht existiert unter Menschen nie aus sich selbst heraus, immer braucht sie Helfer, um sich manifestieren und auszubreiten zu können. Genauso braucht sie schwache und unsolidarische Untertanen, um gedeihen zu können. Ein einzelner Mensch mag stark, brutal, rücksichtslos und aggressiv sein, trotzdem wird er seine Machtansprüche gegen eine Gruppe von Menschen, die zusammenstehen, nicht durchsetzen können. Erst die Rekrutierung höriger Vasallen bringt ihn in die Position, tatsächlich Macht gegenüber größeren Gruppen ausüben zu können. Unter den Menschen wird er aber immer genügend Egoisten finden, die für einen geringen Vorteil ihre Menschlichkeit verkaufen werden.
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"Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."
Arthur Schopenhauer