Bis auf diverse -failed states- sind die Grenzen dicht

NST ⌂, Südthailand, Samstag, 03.03.2018, 05:12 (vor 2938 Tagen) @ Dieter2183 Views

Nehmen wir an, Versicherungen und Pensionsfonds kollabieren, welche
gesellschaftlichen Auswirkungen wird das haben? Hauen die Pensionäre ab in
Länder, in denen sie mehr Kaufkraft haben, oder nehmen sie die nächst
beste Knarre und feuern ihren Frust ab? oder eine Mischung aus beidem?

Hallo,

ich grenze das jetzt einmal auf asiatische Staaten ein, Mittel-oder Südamerika kann ich nicht beurteilen.

Hier z.B in TH ist für einen Langzeitaufenthalt derzeit eine Rente/Pension so um die 1650 Euro/mtl. nachzuweisen. Damit kann man eine Jahresverlängerung beantragen die ermöglicht im Land zu bleiben. Jedes Jahr wiederholt sich der Ablauf. Was derzeit noch diskutiert wird, ist die Pflicht für Ausländer eine Krankenversicherung nachzuweisen ....

Wenn obiges Szenario eintreffen sollte, wird das eine der ersten Massnahmen sein, die KV-Pflicht. Damit dürften die Grenzen dann dicht sein. Ausnahmeregelungen gibt es dann im besten Falle noch, wenn man Familienangehörige mit Staatszugehörigkeit hat. Bis ca. 2010 lebten hier in TH die Mehrheit der Langzeitgäste mit Touristenvisum im Land und verlängerten das problemlos mit sogenannten Visaruns, das war ein einträgliches Geschäftsfeld für Thais. Seit die Militärregierung im Amt ist, war das eines der ersten Dinge die abgestellt wurden.

Normale Renten und Pensionsbezieher haben keine akzeptablen Fluchtländer, sollte die Kaufkraft der Pensionskassen schwinden. Eigenes Kapital könnte helfen, ob das dann aber noch problemlos transferiert werden kann, ist eher unwahrscheinlich.
Gruss

--
Buntschland bald platt?
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