Hans-Werner Sinn: Der Weg in die Transferunion

Albrecht @, Sonntag, 04.02.2018, 13:06 vor 3050 Tagen 4721 Views

Damit jeder abschätzen kann, was mit großer Wahrscheinlichkeit mit der nächsten "GROKO" auf uns zukommen wird:

Hans-Werner Sinn: Der Weg in die Transferunion



Gruß

Albrecht

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SCHEITERT DER €URO, ENDET DIE KNECHTSCHAFT!

Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.
Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

Weshalb Merkel, Bundesregierung und Bundestag singulär kriminell sind

Tempranillo @, Sonntag, 04.02.2018, 13:41 vor 3050 Tagen @ Albrecht 3658 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 04.02.2018, 14:24

Hans-Werner Sinn: Der Weg in die Transferunion

Ein weiteres mal werden Merkel, Bundesregierung und Bundestag ein Staatsverbrechen begehen, den offenen Bruch geltender Völkerrechtsverträge, an das Adolf Hitler und die Nazis nicht einmal im Traum zu denken gewagt hätten.

Dabei liegen seit Anno 1802, Beethoven war gerade mal 32 Jahre alt, massive Hinweise vor, wie wir aus dieser Hölle herauskommen könnten, nicht nach Westen, GB und USA glotzen, in die andere Richtung, nach Osten:

*Violin Sonata No.7 in C minor Op.30 No.2
dedicated to Tsar Alexander I of Russia*

Die für Beethoven so bezeichnende Verbindung aus Aggression, Wut, Erbitterung und großer Innigkeit in den langsamen Sätzen wäre zu beachten.

https://www.youtube.com/watch?v=_ItYuszGAMQ

Sehe ich unter dem Video diesen Kommentar, ...

... נעם רוזנברג: *great!!*,...

... weiß ich wieder, wie sehr die Deutschen durch den Amerikanismus zu völlig vertierten Existenzen, demokratisch grunzenden Schweinen gemacht worden sind.

Tempranillo

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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Bekannt: Reparationen. Mitterand: "Der EURO ist Versailles ohne Krieg." (mT)

DT @, Montag, 05.02.2018, 04:01 vor 3049 Tagen @ Tempranillo 2455 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 05.02.2018, 04:07

Die Besatzer und "Sieger" (Frankreich haha) haben es diesmal besser angestellt. Anstatt fett und aggressiv aufzutreten beim Ausplündern Deutschlands, man vergleiche die Ruhrbesetzung 1919-1923 hat man diesmal das ganze "EURO" genannt und mittels Propagandaposaunen permanent verlauten lassen: "Deutschland ist der Hauptprofiteur des EUR".

Die Besatzervasallen in Berlin dürfen die Wahrheit nicht rauslassen. Ein einziger Satz von Erika bei einer Veranstaltung, die mit Youtube gefilt würde, wäre genug. Aber dann würde der passive Widerstand beginnen, hoffe ich.

Bilder nach Versailles in den 20er Jahren:

[image]

Passiver Widerstand 1923:
[image]

Ich habe die Zusammenhänge hier bereits mehrach erklärt.

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=264996

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=415171

Daher sagte Joschka Fischer auch: "Es ist ironisch, daß ausgerechnet Deutschland vom EUR profitiert". (wo er doch eigentlich als Plünderungs- und Reparationsinstrument gedacht war). Erst durch Target II konnte man die Plünderungen und Reparationen durchführen, ähnlich wie beim Gold der 50er und 60er Jahre der Amis, was den Deutschen für ihre Exporte bezahlt wurde, aber NIEMALS geliefert. Schon seit 70 Jahren geht das jetzt so und vor 2099 wird sich da nichts ändern. Dann gibt es aber keine Deutschen und kein Deutschland mehr, dann hat der Hooton Plan dank der Drecksfxxxx Erika Fakten geschaffen und wir sind Mahgreb II.

Entspann' Dich - DT - schau' Super Bowl ! (oT)

Sligo @, Montag, 05.02.2018, 04:15 vor 3049 Tagen @ DT 1799 Views

- kein Text -

Seit (mT)

DT @, Montag, 05.02.2018, 09:10 vor 3049 Tagen @ Sligo 1983 Views

Tedy Bruschi im Ruhestand ist, interessieren mich die Patriots nicht mehr. Und Whitney kann man sowieso nicht toppen bei der Hymne. Keine deutschen Autospots diesmal bei der Halftime. Der witzigste war noch der von Tide.

https://www.youtube.com/watch?v=doP7xKdGOKs

Trotzdem lasse ich mich nicht mit panem et circenses von Versailles II ablenken, obwohl zB die roman numerals und das ganze militärische Gehabe schon sehr an das Kolosseum im 2. Jh. AD erinnern.

DT

Die doppelte Bösartigkeit von Versailles

Tempranillo @, Montag, 05.02.2018, 08:52 vor 3049 Tagen @ DT 1976 Views

Mitterand: "Der EURO ist Versailles ohne Krieg."

Dieser Satz stammt von Franz-Oliver Giesbert, der zum gleichen Club gehört wie Attali, Minc, Finkielkraut, Zemmour, Jakubowicz, Zukierman und Francis Kalifat.

Er wäre also doppelt ernst zu nehmen als ohnehin, Teil eines Kommentars in Le Figaro.

Das Völkermorddiktat von Versailles sollte man, so furchtbar das für sich schon gewesen ist, nicht nur unter dem Aspekt der Reparationen betrachten, mindestens genauso wichtig war die völlige Entrechtung Deutschlands, die mit der Alleinschuld an WK1 begründet wurde.

Tempranillo

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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Die dreifache Bösartigkeit des Diktats von Versailles

Tempranillo @, Montag, 05.02.2018, 10:16 vor 3049 Tagen @ Tempranillo 1839 Views

Olivier über die Anti-Migrationsdemo von Cottbus: *Nos ancêtres n’auraient jamais imaginé que, nous français, allaient un jour regretter que les allemands ne soient pas plus "casques à pointe", plus boches. Ils sont allés jusqu’au bord de la Volga, et maintenant, ils se laissent humilier par ce qu’il y a de plus minable !*

*Unsere Vorfahren hätten sich niemals vorstellen können, daß wir Franzosen eines Tages bedauern werden, daß die Deutschen nicht mehr pickelhaubenmäßig, nicht mehr Boches sind. Sie kamen bis zum Ufer der Wolga, und jetzt lassen sei sich vom Allererbärmlichsten erniedrigen.*

[[top]] [[top]] [[top]]

Athena: *Il faut dire qu’entre temps, ils se sont pris des millions de tonnes de bombes incendiaires sur la tronche...*

*Man muß sagen, zwischenzeitlich haben sie Millionen Tonnen Brandbomben in die Fresse bekommen...*

Max mit einer Stellungnahme, die von mir sein könnte: *Certains commentaires oublient que Cottbus est une ville d’Allemagne de l’est, partie de l’Allemagne qui n’a pas subi de lavage de cerveau contrairement au reste du pays.*

*Manche Kommentare vergessen, daß Cottbus eine ostdeutsche Stadt ist, Teil jenes Deutschlands, das im Gegensatz zum Rest des Landes nicht dieser Gehirnwäsche unterzogen wurde.*

Wieder zurück zu Versailles:

Georges Clemenceau, Sozialist, Arbeiterschlächter sowie Handlanger von City und Wall Street, hat 1919 nicht nur die Saat für den nächsten Weltkrieg gelegt, er schaufelte auch das Grab Deutschlands und auf längere Sicht gesehen zugleich das von Frankreich und ganz Europa.

In Versailles, diesem wunderbaren Juwel der europäischen Kultur, wurde das Requiem für Europa gesungen - zum ausschließlichen Vorteil der angloamerikanischen Seemächte.

Tempranillo

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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Demütigung als Prinzip

Sligo @, Montag, 12.02.2018, 19:31 vor 3042 Tagen @ Tempranillo 1115 Views

Wieder zurück zu Versailles:

Georges Clemenceau, Sozialist, Arbeiterschlächter sowie Handlanger von
City und Wall Street, hat 1919 nicht nur die Saat für den nächsten
Weltkrieg gelegt, er schaufelte auch das Grab Deutschlands und auf längere
Sicht gesehen zugleich das von Frankreich und ganz Europa.

In Versailles, diesem wunderbaren Juwel der europäischen Kultur, wurde
das Requiem für Europa gesungen - zum ausschließlichen Vorteil der
angloamerikanischen Seemächte.

Tempranillo

Hallo Tempranillo,

puenktlich zur Fastenzeit erscheint eine weitere Publikation zu Versailles.

"Die Weltgeschichte ist das Weltgericht. Für die Urteilsverkündung vom 28.Juni 1919 benötigte es nur zwei Minuten und ein paar kurze Sätze, ansonsten wurde offiziell gar nicht gesprochen. Aber geplaudert, gejubelt und geschimpft, denn die Vertragsunterzeichnung im Spiegelsaal von Versailles glich einem großen Defilee. Es war ein gesellschaftliches Ereignis, und rund ums Schloss standen Zehntausende Zaungäste..."

Auszug aus dem Buch 'Der Krieg nach dem Krieg - Deutschland zwischen Revolution und Versailles 1918/1919' von Andreas Platthaus, Rowohlt 2018.

"Während der Zeremonie sollte nämlich nur eine einzige Person zu Wort kommen: der französische Ministerpräsident Georges Clemenceau, der als Vorsitzender der Friedenskonferenz die Veranstaltung leitete.

Er war fünfzig Minuten vor dem geplanten Beginn um 15 Uhr im Saal eingetroffen und hatte die Zeit dazu genutzt, die auf seinen Wunsch hin anwesenden französischen Soldaten, aber auch die reich vertretene Pariser Prominenz zu begrüßen. Und natürlich die erschienenen Vertreter der anderen Siegerstaaten, die über fast sechs Monate hinweg unter seinem Vorsitz unentwegt miteinander verhandelt hatten."

Umfangreicher Auszug in der FAZ

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/themen/buch-der-krieg-nach-dem-krieg-der-...

Mal schaun, wie die ersten Kundenkritiken ausfallen.

Gruss,

S.

Seit 2012 (mit Ergänzungen)

Slavisa ⌂ @, Sonntag, 04.02.2018, 17:28 vor 3050 Tagen @ Albrecht 2820 Views

Herr Sinn redet seit 2012 von einer Transferunion. Schön wäre es aber, wenn er mal die Lohnstückkosten ansprechen würde, mit denen die GIPS-Staaten ausgequetscht wurden. Einfach googeln nach Rainer Maurer + DIW + Lohnstückkosten. Die Wahrheit hat viele Aspekte und wenn man schon mit Quellen arbeitet, dann bitte alle einbeziehen. Nicht umsonst ist jede halbe Wahrheit eine ganze Lüge[[top]] .

VG,
Slavisa

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Börse

Ich weiß nicht was Du uns damit sagen willst. Fakt ist, dass der EURO das Problem ist! (oT)

Albrecht @, Sonntag, 04.02.2018, 18:56 vor 3050 Tagen @ Slavisa 2120 Views

- kein Text -

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Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.
Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

Lohnsstueckkosten zu hoch - dank dem EUR

CWA @, Montag, 05.02.2018, 02:47 vor 3049 Tagen @ Slavisa 1922 Views

Herr Sinn hat doch völlig recht.
Die Produktivität in den Südländern ist viel schlechter als in Deutschland. Maßstab sind u.a. die Lohnstueckkosten, d.h. die Lohnkosten pro hergestelltes Werkstück.
Wegen der zu hohen Lohnstueckkosten können die Griechen und Italiener ihre Produkte nicht verkaufen. Früher war dies möglich, weil die Währung ständig abgewertet wurde. In USD oder DM gemessen waren die griechischen Lohnstueckkosten dank der Abwertung der Drachme wettbewerbsfähig.
Heute jedoch, mit dem für die Südländer zu starken EUR geht das nicht.
Herr Sinn hat immer darauf hingewiesen, dass die Südländer eine starke Lohnkürzung (70 Prozent) bräuchten, um wettbewerbsfähig zu sein. Da eine solche Lohnkürzung mit Aufruhr und Verarmung einhergehen würde, bleibt nur der EUR-Austritt und die Einführung einer Währung.

Gruss
CWA

Die Währungsunion-Problematik ist mir klar

Slavisa ⌂ @, Montag, 05.02.2018, 12:49 vor 3049 Tagen @ CWA 1492 Views

Währungspolititisches Trilemma eben. Es gibt unzählige Paper dazu. Und jetzt bewege 'mal die Griechen dazu die Währungsunion zu verlassen... und schaue Dir 'mal an, was in den 5 Jahren nach dem Austritt so mit der eh angeschlagenen Wirtschaft passiert.

Es wäre aber vielleicht besser, so ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Man braucht auf YouTube nur nach child poverty + greece zu suchen, dann weiß man, was da so fernab vom Mainstream eigentlich los ist.

VG,
Slavisa

--
Börse

Wenn D nicht der Dumme sein will, muß es den € verlassen oder die Politik der "Schwarzen Null" aufgeben + Löhne erhöhen. (oT)

Albrecht @, Sonntag, 04.02.2018, 21:43 vor 3050 Tagen @ Ostfriese 1881 Views

- kein Text -

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SCHEITERT DER €URO, ENDET DIE KNECHTSCHAFT!

Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.
Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

Die BundesreGIERung kann die Löhne nicht erhöhen. Das können nur die Arbeitgeber.

SevenSamurai @, Sonntag, 04.02.2018, 22:09 vor 3050 Tagen @ Albrecht 1924 Views

Die BundesreGIERung kann die Löhne nicht erhöhen.

Das können nur die Arbeitgeber.

Und warum sollten die das tun?

Es gibt genügend Nachschub auf dem Arbeitsmarkt.

Solange es keinen ECHTEN Mangel an Arbeitskräften gibt, brauchen die Löhne nicht zu steigen.

--
Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

It's a big club, and you ain't in it.

Die Deutschen werden mit dem €, den offenen Grenzen und freiem Zuzug von Arbeitkr. aus der EU um ihren gerechten Lohn gebracht.

Albrecht @, Sonntag, 04.02.2018, 22:21 vor 3050 Tagen @ SevenSamurai 2080 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 04.02.2018, 22:32

Die Deutschen werden mit dem €, den offenen Grenzen und freiem Zuzug von Arbeitkräften aus der EU um ihren gerechten Lohn gebracht oder anders gesagt an die Kette gelegt!

Früher hat man Kriege gegen Völker geführt, die wirtschaftlich und/oder politisch zu stark wurden, heute raubt man sie mit einer gemeinsamen Währung und willfährigen Politikern aus.

Gruß
Albrecht

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SCHEITERT DER €URO, ENDET DIE KNECHTSCHAFT!

Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.
Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

"Für einen Debitisten ist der Wert des Arbeitsverhältnisses …

Ostfriese @, Sonntag, 04.02.2018, 23:10 vor 3050 Tagen @ SevenSamurai 2012 Views

Die BundesreGIERung kann die Löhne nicht erhöhen.

Das können nur die Arbeitgeber.

Und warum sollten die das tun?

Es gibt genügend Nachschub auf dem Arbeitsmarkt.

Solange es keinen ECHTEN Mangel an Arbeitskräften gibt, brauchen die
Löhne nicht zu steigen.

… einzig und allein von der Verschuldungsfähigkeit des Arbeitgebers bzw. dessen Fähigkeit zur Minderung dieser Auszahlungen und der Erwirtschaftung von Schuldentilgungsmittel abhängig."

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=342818

Erweiterung der Haftungsräume?

EinSportfreund @, München, Sonntag, 04.02.2018, 21:44 vor 3050 Tagen @ Ostfriese 2118 Views

Hallo Ostfriese,

wieso wird eine Erweiterung der Haftungsräume erzwungen? Man hätte doch auch Göttingen pleite gehen lassen. Wer erzwingt das?

Grüße, Sportfreund

Ziemlich schwierig

Slavisa ⌂ @, Sonntag, 04.02.2018, 23:55 vor 3050 Tagen @ EinSportfreund 1951 Views

So den Durchblick scheint keiner zu haben. Der Minsky-Moment könnte eventuell in die richtige Richtung gehen, obwohl...[[sauer]] Schwierig, schwierig...

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Börse

Historische Währungsunionen

Ostfriese @, Montag, 05.02.2018, 06:40 vor 3049 Tagen @ Slavisa 2061 Views

Hallo Slavisa,

so

So den Durchblick scheint keiner zu haben.

ist es. Vor eineinhalb Jahren hatte in

https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/tritt-frankreich-aus/#comment-19249

zum dortigen Thema: Tritt Frankreich aus? einen Kommentar verfasst, den ich an dieser Stelle für inhaltlich interessierte User und Leser ins DGF stellen möchte.

"In dem Beitrag „Das Scheitern historischer Währungsräume: Kann sich die Geschichte auch für die Eurozone wiederholen?“ von Norbert Berthold, Stella Braun und Mustafa Coban

https://www.wiwi.uni-wuerzburg.de/fileadmin/12010400/_temp_/DP_127_02.pdf

werden die Währungsunionen „Die Lateinische Münzunion“ (1865 – 1927 Frankreich, Schweiz, Belgien, Italien und Griechenland), „Die Skandinavische Münz-/Währungsunion“ (1872 – 1924 Schweden, Norwegen und Dänemark) und „Die Kronenzone“ (1918 – 1924 Österreich, Ungarn, …) in ihrer Entwicklung vorgestellt. Sie sind gescheitert, weil versucht wurde, mittels einer Währungsunion eine politische Union zu verwirklichen – also die Wirtschaft der Politik voranzustellen. Das steht ganz im Gegensatz zu den im 19. Jahrhundert geschaffenen Währungsunionen. Es waren lediglich jene von Dauer, die vorher durch die Bildung eines Zentralstaates politisch abgesichert wurden (Politische Union). Beispiele hierzu bilden die Schweiz, Italien und Deutschland. Das stimmt ja auch mit den Erkenntnissen („Machttheorie des Geldes“) von PCM überein: Geld, Wirtschaft und Markt sind Derivate der Macht (heute des Staates). Im 19.Jhd. waren die drei Nationalstaaten noch national finanzierbar – wenn es sein musste stand die Rothschild-Bank bereit. Heute kann sich kein Staat der EU wegen der Überschuldung mehr selbst finanzieren. Internationale Treuhandgesellschaften, Fonds (Ölstaaten) und Versicherer usw. stehen bereit. Sie investieren zwecks Renditen Gelder in die EU-Staatenfinanzierung. Das kann nur geschehen, wenn gleichzeitig die Haftungsräume im Sinne des bekannten Zitates von PCM von 1984 erweitert werden: „Alle Staaten werden für alle Staaten, alle Notenbanken für alle Notenbanken haften, …“ Also: Alle haften für alle. Die europäische Schuldenkrise erzwingt dann die „politische Einigung Europas“, die aber nichts bedeutet, denn die Verwalter der Schulden sind Herr im Hause."

...[[sauer]] Schwierig, schwierig...

In der Tat und Gruß â€“ Ostfriese

Werden auch die Folgekosten der gescheiterten Währungsunionen quantifiziert?

FOX-NEWS @, fair and balanced, Montag, 05.02.2018, 10:57 vor 3049 Tagen @ Ostfriese 1570 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 05.02.2018, 11:02

"In dem Beitrag „Das Scheitern historischer Währungsräume: Kann sich
die Geschichte auch für die Eurozone wiederholen?“ von Norbert Berthold,
Stella Braun und Mustafa Coban

Hallo Ostfriese

Äußert sich der Autor auch zum Thema Folgekosten? Ohne das jetzt anhand von exakten Zahlen untermauern zu können, vermute ich, daß unter diesem Aspekt die Wiedervereinigung Deutschlands neu zu bewerten wäre. Ich hege gewisse Zweifel, daß man in Kenntnis folgender Kosten auf die D-Mark verzichtet hätte:

2000 Mia DM Aufbau Ost
1600 Mia DM Target II Salden
6800 Mia DM Kaufkraftschaden (>200 Mia € pro Jahr, H.W. Sinn)

Dazu kommt noch ein bisschen Pillepalle wie > 1000 Mia DM Haftungsrisiken für Eurorettungen, die Bankenunion usw.

Zu einem Bruchteil dieser Kosten hätte man vermutlich die DDR in einen Freizeit- und Naturpark verwandeln und jeden arbeitslosen Ossi in Frührente schicken können.

Merkel wäre heute wahrscheinlich nicht Kanzler, was sich auf den Habenseite zusätzlich bemerkbar gemacht hätte. [[top]]

Grüße

--
[image]
** Keiner soll hungern ohne zu frieren! **

Danke Dir... mit Beispiel

Slavisa ⌂ @, Montag, 05.02.2018, 12:58 vor 3049 Tagen @ Ostfriese 1495 Views

In der Tat sehr klar, doch keiner hat die Staaten gezwungen über ihre Verhältnisse zu leben. Als ich 2008 in einer Diskussion vermerken ließ, dass Westeuropa den Standard senken wird, während die BRIC-Staaten nach oben nivellieren, hat man mich fast gesteinigt. 10 Jahre später ist es für uns (leider) Realität.

Am Wochenende beim Discounter wieder gemerkt: Lachs kostet jetzt eben 3,99 statt 2,79 vor einem Jahr. Warum? Riesige Nachfrage aus den China. Und jetzt soll mir einer sagen, die Infaltionsrate liegt unter 2%[[freude]]. Eventuell soll der Normalo keinen Lachs mehr essen, weil es eben zu teuer ist. Wieviele Autos fährt eine durchschnittliche Familie in Deutschland und ist das wirklich nötig? Nur zwei Beispiele. Die Frage ist: wo wollen wir hin, was sind wir dafür bereit zu tun?

VG,
Slavisa

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Börse

Mancher Saarländer würde jetzt sagen: "Egal, hauptsach mir hann durch de Euro Awett!" ;-( (oT)

Albrecht @, Montag, 05.02.2018, 14:04 vor 3049 Tagen @ sensortimecom 1449 Views

- kein Text -

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SCHEITERT DER €URO, ENDET DIE KNECHTSCHAFT!

Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.
Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

Untergangsprofet Sinn

OekoFisch @, Dienstag, 06.02.2018, 13:51 vor 3048 Tagen @ Albrecht 1387 Views

HW Sinn - die große Kassandra - Die Demografie wird uns veramen lassen !!!
Denselben Stuß verbreitet er in Bezug auf die Auswirkungen von ausgleichenden Transfers
Die Welt kommt ohne Einkommesausgleiche nicht aus. Wer soll denn den ganzen produzierten Plunder kaufen. Eine ökonomische Währungsunion daran kommt schon
gar nicht vorbei. Mit zunehmender Maschinisierung werden sich diese Transfers sogar noch erhöhen müssen.
Die grße herausforderung ist es diese Tatsache endlich einmal anzuerkennen und in produktive Gesellschaftlichen Zusammenhalt fördernde Bahnen zu lenken
WACHT AUF !!!!

Damit jeder abschätzen kann, was mit großer Wahrscheinlichkeit mit der
nächsten "GROKO" auf uns zukommen wird:

Hans-Werner
Sinn: Der Weg in die Transferunion



Gruß

Albrecht

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Wandere aus, solange es noch geht.