Börse: Angebot und Nachfrage spielen keine Rolle mehr

Steppke, Montag, 21.08.2017, 13:14 vor 3136 Tagen 2877 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 21.08.2017, 13:20

Werte Foristen,

in einem auf "Cashkurs" veröffentlichten Artikel wird beschrieben, dass Andy Hall meint, dass "der Ölpreis nicht mehr durch Angebot und Nachfrage berechnet werden kann, sondern fast ausschließlich von computerbasierten Handelssystemen abhängig sei".

Auch aus diesem Grunde schließt Andy Hall seinen Ölfond.

https://www.cashkurs.com/wirtschaftsfacts/beitrag/renommierter-rohoel-bulle-wirft-das-h...

Wenn das, was er da sagt, stimmt, könnte man das nicht mittlerweile auf die gesamte Börse übertragen, sprich, dass Angebot und Nachfrage nirgends mehr eine wesentliche Rolle spielen, da nur noch Computersysteme die "Marktlage bestimmen", ohne, dass da überhaupt noch eine reale (Markt)Grundlage vorhanden ist?

Sollte das wirklich stimmen, wird der nächste Crash im Armageddon enden, denn sobald erste (große) Marktteilnehmer HÄNDISCH große Verkaufsorder platzieren, werden die computerbasierten Handelssysteme nachziehen und in dem jetzigen, extrem aufgeblasenen Markt, eine Kettenreaktion in Gang setzen, die alles mit sich reißen wird. Dagegen wird der Flashcrash vom 6. Mai 2010 aussehen wie ein laues Lüftchen.

Flashcrash

SevenSamurai @, Montag, 21.08.2017, 21:31 vor 3135 Tagen @ Steppke 1592 Views

Dagegen wird der
Flashcrash vom 6.
Mai 2010
aussehen wie ein laues Lüftchen.

Ist IMHO kein Problem.

Wie damals wird man 1. die Notierung der Kurse aussetzen und 2. die Geschäfte rückabwickeln.

Mit anderen Worten: Der Zwischenfall wird annulliert, mit den Daten des Vortages und einem "reparierten" Computersystem wird weitergemacht.

Sollte ein Big Player doch übel dastehen, wird die FED ihm Geld geben.

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Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

It's a big club, and you ain't in it.

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