Ökonomen: Flüchtlinge positiv für Wirtschaftswachstum

Albrecht @, Freitag, 30.12.2016, 10:14 vor 3360 Tagen 3023 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 30.12.2016, 10:32

Ein Glück, dass Deutschland solch qualifizierte Ökonomen hat!

Ökonomen: Flüchtlinge positiv für Wirtschaftswachstum

Die Milliardenausgaben für Flüchtlinge und deren eigener Konsum steigern Ökonomen zufolge dauerhaft das Wachstum. „Beides stimuliert die Binnenkonjunktur“, sagte Ifo-Chef Clemens Fuest der „Rheinischen Post“. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, sagte der Zeitung: „Die staatlichen Leistungen für Geflüchtete wirken wie ein kleines Konjunkturprogramm, denn ultimativ kommen sie vor allem deutschen Unternehmen und Arbeitnehmern durch eine höhere Nachfrage zugute.“ 2016 hätten Staatsausgaben für Geflüchtete das Wirtschaftswachstum „um etwa 0,3 Prozent erhöht“, langfristig seien gar 0,7 Prozent pro Jahr möglich.

Die staatlichen Mehrausgaben im Zusammenhang mit der hohen Flüchtlingsmigration lagen 2016 deutlich über 20 Milliarden Euro.

Quelle: https://www.merkur.de/politik/beim-bundesfluechtlingsamt-bamf-stauen-sich-asylantraege-zr-7180441.html

Wieso verstehen das andere Länder nicht, dass man das Wirtschaftswachstum ankurbelt, wenn man jährlich Migranten in Millionenstärke ins Land holt?
Die Welt könnte ein Paradies sein, alle könnten Federn in die Luft blasen...

Nach der Wahl wird jeder sehen, von wem der Staat die 20+x Milliarden Mehrausgaben wieder einkassiert. Die Unternehmen werden es nicht sein.
"Bunt" ist bereits teuer und wird noch sehr viel teurer werden...


Gruß
Albrecht

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SCHEITERT DER €URO, ENDET DIE KNECHTSCHAFT!

Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.
Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

Staatsfürsorge auch für Einheimische?

Otto Lidenbrock @, Nordseeküste, Freitag, 30.12.2016, 11:39 vor 3360 Tagen @ Albrecht 2613 Views

Man hätte 2016 natürlich auch 20 Milliarden Euro an die 80 Millionen Menschen verschenken können, die "schon länger hier leben". Diese Maßnahme hätte garantiert ebenfalls für ein entsprechendes Wirtschaftswachstum gesorgt.

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"Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

Arthur Schopenhauer

Ein glücklicher Zufall

Sylvia @, Samstag, 31.12.2016, 10:08 vor 3359 Tagen @ Otto Lidenbrock 1320 Views

Man hätte 2016 natürlich auch 20 Milliarden Euro an die 80 Millionen
Menschen verschenken können, die "schon länger hier leben". Diese
Maßnahme hätte garantiert ebenfalls für ein entsprechendes
Wirtschaftswachstum gesorgt.

Nein, hätte sie nicht. Denn von diesen gesättigten Konsumenten ist kein Wachstum zu erwarten (siehe hier: Konjunkturprogramm, Abwrackprämie 2.0, Wachstumsbeschleunigungsgesetz 3.0).

Ich will jetzt nicht unterstellen, dass die Flüchtlingsdarsteller extra deswegen ins Land geholt wurden. Das war einfach ein glücklicher Zufall [[zwinker]]

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"Der Computer ist die logische Weiterentwicklung des Menschen: Intelligenz ohne Moral." (John Osborne)
"Der Gutmensch ist die logische Rückentwicklung des Menschen: Moral ohne Intelligenz." (unbekannt)

Es kommt darauf an, ob man es will

aliter @, Samstag, 31.12.2016, 12:28 vor 3359 Tagen @ Sylvia 1142 Views

Man hätte 2016 natürlich auch 20 Milliarden Euro an die 80 Millionen
Menschen verschenken können, die "schon länger hier leben". Diese
Maßnahme hätte garantiert ebenfalls für ein entsprechendes
Wirtschaftswachstum gesorgt.


Nein, hätte sie nicht.

Doch hätten sie!

Es kommt darauf an, ob die Regierung die hiesigen fördern möchte.

Oberflächlich gesehen ist es natürlich ein Konjunkturprogramm, wenn 1 Mio Menschen nicht-eigentlich-Aufenthaltsberechtigter eine Grundversorgung incl. Wohnung, Kleidung, elektronischem Spielzeug und Lebensmitteln geschenkt bekommen.

Aber wer sagt denn, dass diese 20 Miard. für so etwas ausgegeben werden müssten?

Ein Beispiel: Alle Vermieter und Hausbesitzer bekommen die energetische Sanierung erstattet, mit der Auflage, die Aufwendungen nicht weiterzugeben, sprich die Miete nicht zu erhöhen. Folge: Hausbesitzer und Mieter wären happy, die hiesige Industrie hätte was zu tun.

Die Netzabdeckung mit Internet wird verbessert, die Netzabdeckung mit E-Ladestationen wird verbessert, die Hochschulen werden ausgebaut.

und so weiter und so weiter.

Wenn man dan analog zu Regierungen vergangener Zeiten überlegt, wo die Wertschöpfung stattfindet und Dinge fördert, die überwiegend in BRD oder EU produziert werden, landet das dem Steuerzahler abgenommen Geld via Kleidung Elektronik, und sonstigem Hausrat nicht in Asien, sondern vielleicht in MV oder SA oder sonstigen förderwürdigen schon-länger-hier-seienden Regionen.

Kurz es gäbe viel zu tun, die Lüge von der Alternativlosigkeit zieht nicht mehr (ich meine die Kanzlerin, nicht den Vorposter), man muss es nur wollen.

Ein glücklicher Zufall

TurnAround @, Samstag, 31.12.2016, 13:10 vor 3359 Tagen @ Sylvia 1169 Views

war der Beitritt der DDR zur BRD.

Servus Sylvia.

Dieser Beitritt zog ein gewaltiges Konjunkturprogramm nach sich, dessen Dimensionen sich nicht einmal ansatzweise erahnen lassen.

Deine Ansicht ist, in der Bundesrepublik sind weitgehend alle Haushalte gesättigt. Glaubst Du tatsächlich, dass Niedriglöhner-Haushalte gesättigt sind? Hast Du Dich in dieser Sphäre schon einmal umgesehen und umgehört? Ist Dir nichts bekannt über eine immer weiter auseinandergehende Schere zwischen arm und reich bei denen, "die schon länger hier leben"?

TurnAround

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Erkenne die Umwelt, erkenne die Menschen, erkenne dich selbst.

Binnenkonjunktur

TurnAround @, Freitag, 30.12.2016, 13:14 vor 3360 Tagen @ Albrecht 2461 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 30.12.2016, 13:26

Servus Albrecht.

"Die Milliardenausgaben für Flüchtlinge und deren eigener Konsum steigern Ökonomen zufolge dauerhaft das Wachstum. „Beides stimuliert die Binnenkonjunktur“, sagte Ifo-Chef Clemens Fuest der „Rheinischen Post“."

Es wärmt einem doch immer wieder das Herz, von Experten die Welt erklärt zu bekommen.

Eine Stimulation der Binnenkonjunktur bei einem seit Jahren ansteigenden Niedriglohnsektor derer, "die schon länger hier leben", ist natürlich schwer möglich. Die hohe direkte Besteuerung Leistungswilliger (z.B. bei Überstunden) durch kalte Progression lässt keine Kaufkrafterhöhung und damit Nachfragesteigerung vermuten.

Artikel DGB zu Niedriglohnsektor aus dem Jahre 2011
http://www.dgb.de/themen/++co++17f2321c-d301-11e0-4902-00188b4dc422

SPON zum Thema aus dem Jahre 2013
http://m.spiegel.de/wirtschaft/soziales/a-904576.html

Zu diesem Thema halten sich die Experten sehr bedeckt und zurückhaltend.


Bundesfinanzministerium zur kalten Progression:
http://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Themen/Steuern/Steuerarten/Einkommensteuer...

Hier ist zu lesen: "Alle Menschen, die in Deutschland Geld verdienen, müssen grundsätzlich Einkommenssteuer bezahlen. Sie wird nach dem verfassungsrechtlichen Prinzip der Leistungsfähigkeit erhoben."

Das kann man auch anders sehen.
Besteuert wird nicht die Leistungsfähigkeit (was genauer zu definieren wäre), sondern einzig der LEISTUNGSWILLE. Der Rahm von diesem - bei den Deutschen scheinbar unausrottbaren - Leistungswillen wird von einer demokratisch gewählten Camarilla je nach Lobbyismus weiterverteilt.

Die Propaganda-Medien des Systems flankieren diese schöne Pseudo-Demokratiewelt nach dem (angepassten) Motto:
Sprach der König zum (MSM) Priester: Halt du sie dumm, ich halt sie arm.

Die Pseudo-Demokratie-Camarilla lebt in ihrem Schlaraffia nach dem Motto:
Die Schlauen leben von den Dummen und die Dummen von der Arbeit.

Getreu diesem Motto dünkt sich jeder durch Arschkriecherei und Netzwerkkungelei an die demokratischen Freßtröge gespülte Pseudo-Intellektuelle als Neuerfinder des Rades - erfüllt mit strotzendem Selbstvertrauen - und sondert ungefragt seine angelernten Sprechblasen missionarisch in jedes hingehalten Mikrofon.

Tritratrallalla, Kasperle ist wieder da....- halt, das könnte in dem Zusammenhang schon wieder Nazi sein.

Wie sehr muß diesen Gestalten schon der Frack sausen?

Statt Popcorn long bevorzuge ich Weißbier in Mass..(edit) Maß..(edit).... äh.....vertretbarem Umfang.
Weißbier Long.

TurnAround

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Erkenne die Umwelt, erkenne die Menschen, erkenne dich selbst.

Die Ökonomen haben absolut recht!

re-aktionaer @, Freitag, 30.12.2016, 22:53 vor 3360 Tagen @ Albrecht 1775 Views

Weitere ökonomische Tatsachen:

Krieg wirkt konjunkturbelebend.

Völkermord kann den Wohnungsmarkt entlasten.

Arisierungen sorgen für größere Verteilungsgerechtigkeit.

Und zu guter letzt:
Das Ausmorden etablierter Machtgefüge ist das wirksamste Mittel gegen Korruption!

Eben, messerscharfe Analyse

D-Marker @, Samstag, 31.12.2016, 03:24 vor 3359 Tagen @ Albrecht 1666 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 31.12.2016, 04:06

Ein Glück, dass Deutschland solch qualifizierte Ökonomen hat!

http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/bip-neuberechnung-sex-koks-u...

Soll noch Einer sagen, das Geld kommt nicht in der Wirtschaft an!

http://www.focus.de/panorama/reportage/tid-25191/report-boese-typen-im-wohnpark-schreck...

Nur die Schätzungen

„um etwa 0,3 Prozent erhöht“, langfristig seien gar 0,7 Prozent pro Jahr möglich.

scheinen stark untertrieben.

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