…haben, soweit sie damals wählen durften, in den 90igern die D-Mark
abgewählt. Nun sind sie betroffen und ein Stück weit traurig, aber es ist
zu spät.
Der Euro war ein verfehltes Elitenprojekt. Ich gehe zwar davon aus, dass er überleben wird, aber nicht ohne Begleiterscheinungen, die schmerzen werden und Unfrieden schaffen. Langfristperspektive: ???
Aus der Nummer kommt Deutschland praktisch nicht mehr heraus, schon gar
nicht mit dem Personal, das in die Parlamente gewählt wird. Die
Nutznießer lassen die Doofmichel nicht mehr vom Haken, den sie freudig
geschluckt haben, weil sie keine engstirnigen, rückwärtsgewandten
Nationalisten sein wollten, sondern weltoffene Europäer.
Sinn geht in seinem Vortrag auf einen interessanten Aspekt ein, der - wie er sagt - "etwas zu komplex für die Tagesschau ist. Nämlich dass bei Euro-Austritt eines Landes deren Notenbank pleite gehen kann und wird, ohne dass es Nachschusspflichten seitens des Staates dieser Notenbank gibt. Ist so vertraglich fixiert worden. Deswegen ist ein Euro-Exit auch so ein "Unding". Und wie uns die Kanzlerin "derer, die schon länger hier leben und derer, die neu hinzukommen" ja versichert hat: "Scheitert der Euro. dann scheitert Europa".
In den 90igern hat sich der hochmögende Professor, soweit ich mich
erinnere, weniger für den Erhalt der D-Mark eingesetzt, als gegen den
Sozialstaat und für Lohnkürzungen in Deutschland gehetzt.
Sinn hat sich sogar für den Euro eingesetzt. Er gibt das zu und nennt es einen Fehler aus Dummheit.
Weis jemand, was mit Hasso los ist,
hoffentlich nur eine vorübergehende Schreibabtsinenz?
Gute Frage. Wäre schade, wenn sich die Schreiber, die wirklich was lesenswertes zu sagen haben, immer mehr entfernen und Bonobo-Theoretiker / Soros-Freunde / Mainstream-Verteidiger und Dauernervensägen alle fünf Minuten was einstellen...
Hasso, wo bist Du? Sag mal Piep!