Terror in Berlin - was geschah im Führerhaus des Lkw?

PPQ ⌂ @, Pasewalk, Freitag, 23.12.2016, 07:51 vor 3367 Tagen 3793 Views

Die offizielle Geschichte lässt sich leicht aus dem zusammensetzen, was Staatsanwaltschaft und Polizei in den letzten Tagen an Details herausgegeben haben.

Aber! Wie passt das alles zusammen? Passt es überhaupt? Was geschah wirklich im Führerhaus des Terror-Lkw?

Die große offene Frage ist nicht nur, wie DNA-Proben schneller genommen, untersucht und ausgewertet werden konnten als Fingerabdruckspuren. Sondern vor allem: Wie konnte Anis Amri gleichzeitig lenken, mit dem Messer zustechen und schießen?

Offene Fragen am Ende der ersten echten deutschen Terrorwoche - und die Antwort darauf. Wer war der dritte Mann?

Wer Ideen hat, wie das Geschehen abgelaufen ist, bitte posten.

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Vielleicht ist Lukasz gefahren und wurde bedroht?

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Freitag, 23.12.2016, 20:25 vor 3367 Tagen @ PPQ 1834 Views

Hallo PPQ,

es wurde schon einem kurz als Idee angesprochen:
"Der Tote im Führerhaus ist der ursprüngliche Fahrer."
Zitat von: http://www.dasgelbeforum.net/mix_entry.php?id=424144#p424179

Wenn ich die Kommentare wahrnehme bezüglich der Schwierigkeit so einen Laster zu fahren,
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=424475
dann überlege ich, ob der polnische Fahrer Lukasz am Steuer saß.

Was noch dazu auffällt ist, dass die Hardenbergstraße exakt geradlinig auf den Weihnachtsmarkt zielt.

Angenommen der Täter hat Lukasz bedroht und gefordert nach seinen Anweisungen durch Berlin zu fahren. Dann kann der Täter auf dem Beifahrersitz mit beiden Händen drohen (Schusswaffe und Messer).

Gegen Ende der Hardenbergstraße braucht der Täter nur noch unterbinden, dass Lukasz nach links lenkt, entsprechend des Straßenverlaufs. Der LKW muss einfach geradeaus weiter fahren und schon landet er im Weihnachtsmarkt. Vielleicht hat der Täter am Ende der Hardenbergstraße zugestochen, geschlagen oder geschossen, oder mit überraschender Gewalt ins Lenkrad gegriffen und es festgehalten.

Dazu braucht es keinen 3. Mann.

Dann kann es sein, dass Lukasz nach ein paar Schrecksekunden nach links gelenkt hat um aus dem Weihnachtsmarkt wieder auf die Straße zu kommen. Dabei kann der Kampf stattgefunden haben bei dem Lukasz schließlich tödlich verletzt wurde.

Es kann dabei sein, dass Lukasz keine Ahnung hatte wohin der Täter ihn lockt. Vielleicht hat der Täter gesagt: "Fahr mich nach Italien..."

Die Frage wäre, wo hat Lukasz Wunden? An der rechten Körperseite oder an der linken?

Soweit meine Gedanken dazu.

Grüße
Konstantin

Wie konnte Anis Amri gleichzeitig lenken, mit dem Messer
zustechen und schießen?

Offene Fragen am Ende der ersten echten deutschen Terrorwoche - und die
Antwort darauf.
Wer
war der dritte Mann?

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Fingerabdrücke

PPQ ⌂ @, Pasewalk, Freitag, 23.12.2016, 20:27 vor 3367 Tagen @ Konstantin 1947 Views

Hallo Konstantin,

die Fingerabdrücke von AA waren am Lenkrad.

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keine Fingerabdrücke von Lukasz am Lenkrad?

Konstantin ⌂ @, Waldhessen, Freitag, 23.12.2016, 20:34 vor 3367 Tagen @ PPQ 1801 Views

Hallo Konstantin,

die Fingerabdrücke von AA waren am Lenkrad.

Na und?
Habe ich doch geschrieben:
"oder mit überraschender Gewalt ins Lenkrad gegriffen und es festgehalten"

Beim Entern des LKW, beim Bedrohen, beim Kampf nach dem Stillstand des LKW, beim Aussteigen auf der Fahrerseite, ... da gibt es unzählige Möglichkeiten für AA, ans Lenkrad zu kommen.

Meinst Du, dass Lukasz das Lenkrad geputzt hat, jedesmal nachdem AA es berührte, um für die Zeit nach seinem Ableben Klarheit zu schaffen, dass er am Steuer saß? Ich glaube, es hatte andere Sorgen.

Grüße
Konstantin

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Der Tote saß auf dem Beifahrersitz

PPQ ⌂ @, Pasewalk, Samstag, 24.12.2016, 12:12 vor 3366 Tagen @ Konstantin 1436 Views

Hallo Konstantin,


der Tote saß auf dem Beifahrersitz. Dort waren auch die Spuren des Kampfes (Blut etc.) Ich denke, das deutet darauf hin, dass AA gefahren ist.

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Szenario mit drittem Mann

valuereiter @, Freitag, 23.12.2016, 22:31 vor 3367 Tagen @ PPQ 1679 Views

...

Wer Ideen hat, wie das Geschehen abgelaufen ist, bitte posten.

Ich sehe bei der medienüblichen 'Standardtheorie' vor allem einen Widerspruch:

ENTWEDER ein Terrorist hinterläßt als Visitenkarte seinen Ausweis/Handy/usw. - und hat mit seinem Leben abgeschlossen = bringt sich am Ende der Aktion selbst um oder rennt zwei Tage später mit einem Sprengstoffgürtel in die nächste Menschenansammlung - ODER er beabsichtigt danach zu fliehen/unterzutauchen und hinterläßt möglichst wenig Spuren

Das heißt:
ZWEI Visitenkarten im Lkw deponieren UND nach Mailand abhauen passt nicht zusammen!

Also ein Szenario:

A.A. war ja offensichtlich bereit sich im Dschihad zu engagieren ...
Er ist dabei an einen etwas planvolleren/schlaueren Terroristen geraten: nennen wir diesen N.N.
Entweder A.A. konnte schon Lkw fahren oder N.N. hat ihn das lernen lassen.

Dann hat N.N. seinen Deppen vom Dienst A.A. um Hilfe gebeten:
Gemeinsam einen Lkw-Fahrer (der halt zur falschen Zeit am falschen Ort war) zu überwältigen bzw. während N.N. dem Lkw-Fahrer die Waffe an den Kopf hält durfte A.A. bis wenige 100 m vor dem Ziel fahren.
Dann:
1. Liquidation des Lkw-Fahrers;
2. A.A. durfte aussteigen und sich in Sicherheit bringen - und N.N. hat ihm noch die Tatwaffe mitgegeben, damit er sich notfalls gegen eine Polizeikontrolle wehren könne;
3. N.N. hatte zuvor A.A. heimlich Handy und Papiere geklaut und deponiert diese jetzt im Führerhaus;
4. N.N. gibt Vollgas, fährt in den Weihnachtsmarkt
(mit Handschuhen, um nicht seine eigenen Fingerabdrücke am Lenkrad zu hinterlassen)
und schafft es, im Chaos in der Menge unterzutauchen.

Bei der Meldung, dass seine Duldungsbescheinigung im Lkw gefunden wurde, kommt A.A. in Panik und flüchtet dorthin, wo er meint, am besten untertauchen zu können.
Und N.N. hatte seinen Hilfsdeppen A.A. richtig eingeschätzt, dass er hitzköpfig genug ist, auf jeden Sheriff, der in aufhalten will, gleich zu schießen ... und dass die meisten Polizisten besser schießen können ...

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