Antwort
Hallo Rybezahl,
Man muss sich nur anschauen, was eine Unze Gold kostet. DAS wird der
kommende Wertverlust mindestens sein. Wie dottore sagte, alle
Preise
müssen letztlich auf ihr ursprüngliches Niveau zurückfallen, was
durch
das "ewige" Leveragen zu erklären ist. Was aufgeschuldet wird, muss
irgendwann eben auch wieder abgeschuldet werden.
das verstehe ich leider nicht ganz. Kannst Du dies bitte noch etwas
erläutern. Und was sollte der Einzelne daraus für Konsequenzen ziehen?
Danke.
Hallo Hans!
Tja, wo fängt man da an?
Es gibt zwei Wege im Kapitalismus: Aufschulden oder abschulden. Ersteres machen wir, letzteres ist deshalb heikel, weil - falls einer Pleite geht, kommen auch andere in Zahlungsschwierigkeiten, was eine Kettenreaktion auslösen kann: Massenarbeitslosigkeit, breite Vermögensverluste, das ganze Gedöns. Sehr schön zu sehen 2008. Und ich nehme an, wir werden einfach alles tun, um den Prozess am Laufen zu halten (Draghi: "Whatever it takes").
Die wissen das nämlich, glaube ich. Und haben kein Interesse daran.
Die gute Nachricht ist, die ganzen Maschinen usw. verschwinden nicht, es gibt also grundsätzlich erstmal etwas zum hantieren, die schlechte Nachricht ist, da wir schon ordentlich an den natürlich vorkommenden Ressourcen genuckelt haben, sind wir mehr auf Hirn angewiesen, frische Ideen und so weiter.
Zu den Konsequenzen. Da kommt es darauf an, was passiert, und das weiß ich ja nicht. Gärtnern ist nie verkehrt. Sollte es zu einer Edelmetall-Währung kommen, dann kann Edelmetall nicht verkehrt sein. Gold und/oder Silber, meiner Meinung nach möglichst kleinteilig. Aber das kann der Staat ja dann auch vom Bürger einfordern.
Gruß
Rybezahl.
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