Es gibt selten „echte“ Alternativen!

Das Alte Periskop, Mittwoch, 21.12.2016, 08:40 (vor 3368 Tagen) @ CalBaer3340 Views

Hier – wie eben häufig – die zwischen Pest und Cholera!

Die Hillary-Verteufelung und das beinahe kritiklose „Jubeln“ über den Trump-Sieg hat mich zur „Strategeme 13“ animiert, ist abgesehen von @nereus aber völlig in die Hose gegangen. Die „Jubelperser“ hier, belieben zu schweigen. [[sauer]]

Die Clinton-Dynastie war in Bezug auf Israel stets etwas zurückhaltender, sonst hätte es nicht einer Monica Lewinsky bedurft. Und, viel mehr als in Syrien unter „Yes We Can“, respektive der CIA-Söldner-Armada bereits zerstört ist, hätte die Clinton auch nicht geschafft. Ob die Clinton wirklich so kriegswütig geworden wäre, bei der bereits vor der Wahl erkennbaren „Interessenbündelung“ zwischen Russland-Türkei-Iran (China lasse ich mal außen vor!), wage ich sehr zu bezweifeln.

Die gleiche „Verteufelung“ hat hier unlängst auch in Bezug auf Erdogan stattgefunden
http://www.dasgelbeforum.net/board_entry.php?id=410324
und gegen diese Schwarz-Weiß-Malerei schreibe ich an. Und, mit meiner „Nichtverlierer-Aussage“ dort, liege ich wohl nicht falsch.

Im Übrigen behaupte ich, dass das „geostrategische Bühnenbild“ von Trump (auch in Bezug auf die künftigen „Herumhüpfer“ auf der Bühne) gespenstisch aussieht.
Schon der Versuch einen Keil zwischen China und Russland zu treiben birgt ein unheimliches Risiko. Wie schnell Konstruktionen ihre Statik verlieren sieht man an BRICS, wo einer nicht mehr mittragen will und der andere angesägt ist. Der Notwehr-Schulterschluss zwischen China und Russland basiert wohl primär auf zwei Männern: Jinping und Wladimir, wollen wir hoffen, die bleiben gesund.


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