sehr wichtige Ergänzung zum Fall YUKOS
Hallo CM!
Dieser Hinweis von Dir .. wie vieles um den Fall des Oligarchen Chodorkowski unklar ist, bis auf die Tatsache, daß sein Strafverfahren nicht rechtsstaatlich und eine Farce war, ebenso, wie die Enteignung seiner Unternehmen unter z.T. dem Deckmantel eines Insolvenzverfahrens trotz ausreichender Solvenz und Liquidität ..
.. kann meiner Ansicht nach so nicht unwidersprochen bleiben.
Auch wenn das Ministerium für Wahrheit versucht hat, die alten Quellen zu verstopfen.
Es tun sich immer wieder neue auf. ![[[freude]]](images/smilies/freude.gif)
Ein wenig Recherche zum Thema z.B. dies ans Licht befördert.
Saarbrücken. (SE) Der deutsche Bundesnachrichtendienst (BND) soll am Sturz des ehemaligen Multimilliardärs und Vorstandsvorsitzenden des größten russischen Ölkonzerns, Mikhail Chodorkovsky, beteiligt gewesen sein und Chodorkovsky belastendes Material nach Moskau geliefert haben. Das ist Inhalt einer heute begonnenen Serie des SAAR-ECHO. Ihre Brisanz erhält diese Nachricht in Verbindung mit den Statuten der Finanzgruppe Menatep, in der die Yukos-Eigner ihren Besitz organisiert haben.
Danach hatte Chodorkovsky im Falle seines Todes, einer Entführung, Haftstrafe oder beim Verlust eines wichtigen Yukos-Teilbetriebs seine Rechte an Yukos abzugeben, wie die Moskauer Wirtschaftszeitung „Wedomosti“ berichtet hat.
Da das Yukos-Management weitgehend von Amerikanern kontrolliert wurde und sich ein Yukos-Großaktionär und Vertrauter Chodorkovskys, der Russe Leonid Newslin, bereits nach Israel abgesetzt hatte, wo ein russischer Haftbefehl gegen ihn nicht vollstreckt werden kann, wäre Yukos bei Verurteilung Chodorkovskys zu einer Haftstrafe sofort und vollständig an Newslin übergegangen und Yukos damit unter totale Kontrolle der USA und Israels geraten, während der eher bodenständige und mit Russland verbundene Chodorkovsky lediglich 20 bis 40 Prozent von Yukos an die US-Konzerne Exxon-Mobil und Texaco verkaufen wollte.
Da dem amerikanischen Management die Abtretungsklausel in den Menatep-Statuten bekannt war, brauchte lediglich Chodorkovsky belastendes Material nach Moskau lanciert zu werden, das zu seiner Verurteilung zu einer Haftstrafe Chodorkovskys führen würde, um sich die totale Kontrolle über den russischen Ölgiganten zu sichern und ihn der Kontrolle Russlands vollständig zu entziehen. Diesen Part hat offensichtlich der BND übernommen.
Der Plan ging nicht auf, nachdem Präsident Putin im Herbst 2004 die Strategie der USA im amerikanisch-russischen Ölkrieg durchschaute, die schon seit langem den russischen Ölreichtum im Visier hatten und unter ihre Kontrolle zu bringen versuchten. Putin unterlief die amerikanische Strategie, indem er die Verurteilung Chodorkovskys zu einer Haftstrafe hinauszögerte, weil ansonsten die Menatep-Statuten sofort gegriffen hätten und Yukos für Russland damit vollständig verloren gegangen wäre. Der ehemalige KGB-Offizier Putin entwickelte eine Verteidigungsstrategie.
Die Steuerschulden von Yukos nahm Putin zum Anlass, die Yukos-Öltochter Yuganskneftegas per Zwangsversteigerung und nach russischen Gesetzen formaljuristisch legal wieder in russischen Staatsbesitz überzuführen. Damit hatte Putin den russisch-amerikanischen Ölkrieg mit kapitalistischen Waffen für sich entschieden. Zwar traten auch jetzt wieder die Menatep-Statuten in Kraft und Chodorkovsky musste seine Rechte am Yukos-Konzern – nun wegen des Verlusts eines wichtigen Yukos-Teilbetriebs – abtreten, doch ohne Yuganskneftegas war der Yukos-Konzern nur noch eine fast „leere Hülle“, die Chodorkovsky im Dezember 2004 an Newslin abzutreten hatte.
Quelle: http://webarchiv.wikimannia.org/saar-echo.de/art.php-a=18524.htm
Dort finden sich auch die sehr lesenswerten weiteren Artikel zum Thema.
Bevor hier über jüdische Ursprünge und pädophile Neigungen des russischen Zaren debattiert wird, finde ich einen veritablen Hinweis zu den wirklichen Machern der Geopolitik von erheblich mehr Interesse.
Und so wird auch klar, warum sich die grünen Steigbügelhalter, wie z.B. R. Bütikofer, sich damals voll hinter die Neocon-Strategie stellten und gegen die Yukos-Entscheidung des Kremls palaverten.
Das dumme Geschwätz der Grünen ist identisch mit dem aktuellen, aber ziemlich albernen Gelaber eines Herrn Röttgen, der entweder keine Ahnung hat oder ein bezahlter Agent ist.
Was der zu Aleppo und Syrien an Schwachsinn abläßt, geht nun wirklich auf keine Kuhhaut.
mfG
nereus