Ich habe dazu (Fake-News) eine weitere Beobachtung in einem anderen Zusammenhang gemacht

zip, Sonntag, 18.12.2016, 23:43 (vor 3371 Tagen) @ CalBaer2478 Views

Wie gut, dass wir die MSM, haben, die uns alle mit Fake-News zu Optimisten machen. Deswegen gibt es bald auch keine Kriminalitaet, Kriege und Krisen mehr.

Hallo CalBaer,
dies kam heute im Manager Magazin:
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/kreativ-index-jung-von-matt-vorn-im-b...

Ohne jetzt auf dem Ding mit der Scholz & Friends Nummer zu reiten, ist bei diesem Artikel folgendes Detail interessant: Ein Link zu einem so genannten "viralen" Video für die Verkehrsbetriebe in Berlin:
https://www.youtube.com/watch?v=xvcpy4WjZMs

(Achtung! Das Betrachten verblödet!)

Worum geht es in diesem Video, das von den Kommentatoren als "wegweisend" angesehen wird? Da kann man zweierlei Meinung sein:

1: Man kann sich in den öffentlichen Verkehrsmitteln vollends ausleben, ohne dafür sanktioniert zu werden (die gezeigten Beispiele werden in den Kommentaren bei YT als authentisch bestätigt!)

2: Der Clip zeigt beispielhaft auf, welche Signalwirkung unsere Hauptstadt setzt und hier möchte man eigentlich als "gesund" denkender Mensch die gezeigten Beispiele nicht extrapoliert sehen (im öffentlichen Raum) und die Krankhaftigkeit der handelnden Menschen ausdrücklich in Frage stellen. Zumal das offensichtlich seitens der Agentur Jung von Matt nur ansatzweise ironisch überhöht wurde und als gelebte Realität durchverkauft wird, der wir uns zu stellen haben.

In diesem Kontext gab es vor ein paar Wochen einen #Aufschrei, als eine Frau aus der Straßenbahn (in Berlin) rausgeworfen wurde. Grund: Sie trug ein Kopftuch:
http://www.focus.de/politik/deutschland/vorfall-in-berlin-junge-muslima-steigt-in-bahn-...

Ein paar Tage später hat sich das alles relativiert:
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/berlin-kind-musste-tram-wohl-nicht-wegen-ko...

Die Verkehrsbetriebe hatten ihre Beförderungsrichtlinie durchgesetzt! Dagegen kann man nichts einwenden.

Was mir allerdings ziemlich "stinkt", ist die Message der Agentur Jung von Matt, die das Käsereiben und Zwiebelschneiden in der U-Bahn mit einem kategorischen "Is mir egal" konnotiert und somit in der öffentlichen Meinung eine Geisteshaltung kolportiert, die sich weder in den Beförderungsbedingungen der BVG finden, noch mit dem gesunden Menschenverstand in Einklang stehen.

Pikant ist, dass Jung von Matt als leitende Agentur seitens der CDU/CSU vor den Karren gespannt wurde und wir uns auf weitere Nebelkerzen einstellen dürfen, die sich an Jene wenden, die nicht mehr in der Lage sind, einen Schachtelsatz fehlerfrei niederschreiben zu können.

Wo wir gerade mal beim Thema U-Bahn sind: So läuft das in Japan ab:
https://www.youtube.com/watch?v=_AHUMyA_js8
Bemerkenswert ist die Teilnahmelosigkeit im Gesichtsausdruck und die physisch ausgeübte Gewalt. Wäre hier undenkbar.

--
.zip


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