Hallo Ankawor,
danke für den interessanten Link. So wie es aussieht, wird dort in einem reinen Basalt eines isländischen Vulkans gebohrt. Leider steht nicht viel bzgl. der Drücke und der Scherkräfte. Sie schreiben nur, dass sie quasi "blind" bohren, da kein Bohrklein an die Oberfläche kommt, dass untersucht werden könnte. Man erhofft sich das erschließen von überkritischem Wasser - Wasser das heißer als 374°C bei 221 bar ist. Oberhalb des kritischen Punktes ist eine Unterscheidung, ob ein Stoff flüssig oder gasförmig ist, nicht möglich, er ist dicht wie eine Flüssigkeit, hat aber dieselbe Viskosität wie ein Gas.
Um daraus Elektrizität zu gewinnen sind das natürlich hervorragende Bedingungen.
Also: Ja es ist erstaunlich, dass die Bohrgeräte diese Temperaturen und Drücke aushalten, aber die Bedingungen sind auch sehr speziell. Und von "Inventors" Tunnel will ich lieber nicht anfangen. Dein Link hat mit seinem Vorschlag auf jeden Fall nicht allzu viel zu tun!
VG
smiths74