Danke Yatri für den Link.
Ob der Zusammenhang bei tieferer Betrachtung zwingend ist, sei dahingestellt.
Allerdings steht gerade im ersten Absatz, dass der Markt nun mal so reagiert.
"Gold ist in der letzten Woche angesichts wachsender Ängste vor Zinsanstiegen abgerutscht. Zwischen der Pressemitteilung des letzten Offenmarktausschusstreffens und dem jährlichen “Jackson Hole Economic Policy Symposium†der Fed haben sich die Zinsanstiegsphobien der US-amerikanischen Futures-Spekulanten zu wahrem Fanatismus gesteigert. Sie sorgen sich, dass Gold zerstört werden wird, wenn die Fed schlussendlich die Zinsen normalisiert. Aber die Vergangenheit zerstört diesen Irrtum, dass steigende Zinssätze der Todfeind von Gold wären.
Derzeit herrscht fast überall unter den Futures-Tradern der Glaube, dass steigende Zinsen sehr bärisch für Gold sind. Die dahinterstehende Logik ist einfach. Wenn die Zinsen steigen, steigen auch die Erträge von Anleihen und Bargeld in Form von Geldmarktfonds. Dadurch werden Anleihen und Bargeld, relativ betrachtet, attraktiver für Investoren als Gold, welches keine Zinserträge liefert. Daher werfen sie ihre Goldbestände über Bord, um ihr Kapital zurück zu Anleihen und Bargeld zu verschieben.
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Mein Beitrag erfolgte in Erinnerung an Euklid, Gott hab ihn selig, einer unserer ehemals hier sehr verdienten Mitglieder. Er wies wiederholt auf diese Gefahr hin, dass der Goldpreis eben dann gefährdet sei, wenn es diese Zinserhöhungen oder bloß Phantasien dazu gebe. Eine offenbar erlebte Erfahrung. Die sich mit dem ersten Absatz in Deinem Link deckt.
Ich fände es schön, wenn Ausdrücke wie Unsinn etc. sparsamer verwendet werden. Es ist doch im Kern eine Beleidigung. Kein so guter Umgangsstil, oder?
Auch und besonders nicht im Umfeld von Weihnachten. Schöne Tage.
Grüße
Albert